Grenchen: Durmaz; Boumelaha, Quartey (76. Zizak),
Xhaqku, Yesil, Schleiffer, Stauffer, Colamartino (55. Mihalj),
Aziawonou, Nicolic, Safari
Bemerkungen: Grenchen ohne Fumagalli, Kellerhals
(gesperrt), Malacarne, Voglioso, Edward, Fathallah,
Bartlome, Maas, Fragapane
(alle verletzt).
"Wir bringen schon noch elf Spieler zusammen" witzelte
FCG-Trainer Marcel Hottiger. Obwohl er auf die gesperrten
Kellerhals und Fumagalli sowie die verletzten Edward, Voglioso
und Malacarne verzichten muss. "Trotzdem hoffe ich, dass mein
Team gegen Winterthurs Nachwuchs frei aufspielen kann
und motiviert ans Werk geht. Letztlich will man noch auf über 40
Punkte kommen und unsere Stellung als Nummer Eins
unterstreichen." Das Spiel findet auf dem Sportplatz Flüeli in
Winterthur, 3-4 Gehminuten vom Stadion Schützenwiese entfernt
statt.
Sportplatz Bühl. – 240
Zuschauer. – SR Gashi.
Bemerkung: 86. Rote
Karte gegen Kellerhals
(05.05.10)
Trainer Marcel Hottiger muss heute gegen
das Schlusslicht Höngg auf Abwehrchef
Malacarne verzichten. Der Innenverteidiger
holte sich im Delsberg-Spiel eine Verhärtung
am Muskelansatz des Oberschenkels und fällt
zumindest für die heutige Partie aus. Ebenso
ist Xhaqku verletzungshalber nicht
einsatzfähig. Zu den Abwesenden gesellen
sich heute noch Yesil und Quartey, welche in
Delémont die vierte gelbe Karte erhielten.
Dass die Langzeitverletzten Fumagalli und
Aziawonou wieder auf die Bank zurückkehren,
dürfte für den FCG zumindest ein kleiner
Hoffnungsschimmer sein.
Mittwochspiel gegen Höngg
(04.05.10)
Am Mittwochabend, Spielbegin 20 Uhr,
empfängt der FCG den SV Höngg. In diesem
Spiel werden Mittelfeldakteur Murat Yesil
sowie der Defensivspieler Michael Quartey
fehlen. Sie kassierten im Spiel gegen
Delémont ihre vierte gelbe Karte und sind
somit für eine Partie gesperrt. Dafür kehrt
Xhaqku nach seiner Spielsperre wieder ins
Team zurück.
Oumar Kondé coachte B-Junioren
(03.05.10)
Für eine ganz besondere Ueberraschung
sorgte Junioren B-Trainer Andre Steiner am
letzten Sonntag. Da er sein Team an diesem
Sonntagnachmittag selber nicht coachen
konnte, fragte er seine beiden Kollegen
Oumar Kondé und Philipp Becker an, ob sie
seine Mannschaft beim Heimspiel gegen Halten
coachen würden. Beim Aufwärmen sorgte der
Ex-Grenchner Stürmer Philipp „Bebbi“ Becker
bereits für erste Schweissperlen. Der
Ex-Bundesligaprofi (Freiburg/Rostock)
managte anschliessend das Team beim Spiel
gekonnt und gab den Junioren mit seinen
Zurufen stets gute Tipps. Der Match endete
2:2 unentschieden.

Bildlegende: Standen bei den Junioren B
an der Seitenlinie: vlnr: Karl Nellen,
Philipp Becker und Oumar Kondé (Foto: Mike
Brotschi)
Grenchen
unterliegt im Penaltyfestival
(02.05.10)
Insgesamt gesehen fiel die
4:1-Niederlage in Delémont zu hoch aus. Es
waren nämlich die Grenchner, welche in der
ersten Halbzeit, trotz verletzungsbedingtem
Ausfall von Abwehrchef Malacarne schon nach
fünf Minuten, das Spieldiktat führten. Die
Gastgeber verwerteten bis zur Pause aber
zwei ihrer insgesamt drei Torchancen. Ein
umstrittener Penaltyentscheid durch den
Unparteiischen sorgte dann in der zweiten
Hälfte für die Vorentscheidung, denn die
Delsberger verwerteten auch ihren zweiten
Elfmeter souverän
Mike Brotschi - Grenchner
Tagblatt
Grenchen begann in
Delémont sehr druckvoll. Gekonnt steckte das
Hottiger-Team den frühen Ausfall des
Abwehrchefs Malacarne, der in der 5. Minute
wegen einer Oberschenkelzerrung
ausgewechselt werden musste, weg. In der
ersten Viertelstunde hätte es bereits mehr
als einmal im Delsberger-Tor einschlagen
können. Besonders sehenswert war ein
Freistoss von Safari, welcher vom Rücken
eines Verteidigers in Corner gelenkt wurde.
Keeper Weber hätte nicht einen Hauch einer
Chance gehabt an den Knaller ranzukommen.
Entgegen dem Spielverlauf gingen die
Gastgeber durch Rodriguez in der 25. Minute
in Front. Dies nachdem Safari Hüter Weber
mit einem weiteren Distanzschuss geprüft
hatte. Nach dem anschliessenden Eckball
konterten die Jurassier die Grenchner
geschickt aus und
schon
stand es 1:0. Die Einheimischen
erhöhten in der 38. Minute mittels Elfmeter
auf 2:0. Noch vor der Pause verkürzte
Safari, der zuvor von Ochs im Strafraum zu
Fall gebracht wurde, mittels Penalty auf
2:1. Zu Beginn der zweiten Hälfte suchten
die Gastgeber entschlossen die
Vorentscheidung. Als Germann von der
Mittellinie alleine gegen Molina losziehen
konnte schien ein weiteres Delsberger-Tor
Tatsache zu werden. Doch der zurückgeeilte
Boumelaha und Goalie Molina entschärften die
Situation meisterhaft. Ebenso gut machte es
der andere Keeper in der 66. Minute. Mit
stoischer Ruhe unterband er ein Tor des
durchgebrochenen Nicolic. Kurz darauf foulte
Voglioso Germann kurz vor der
Strafraumgrenze. Der Unparteiische sah das
Foul im Strafraum. Sirufo versenkte den hart
gepfiffenen ditten Penalty der Partie
sicher. Die Vorentscheidung war gefallen.
Delémonts Topskorer Rodriguez erhöhte in der
83. Minute per Kopf. Praktisch im Gegenzug
bewahrte der einheimische Keeper mit einer
sensationellen Fussabwehr sein Team gegen
Safari vor einem weiteren Gegentor. Mit
diesem Sieg kann sich Delémont weiterhin
berechtigte Hoffnungen auf die
Aufstiegsspiele machen, zumal die Jurassier
gegen den Lizenzentscheid Rekurs eingelegt
haben.
Telegramm:
Delémont – Grenchen 4:1
(2:1).
Blancherie: 580 Zuschauer
– SR Pache.
Tore: 25. Rodriguez 1:0,
38. Sirufo (Foulelfmeter) 2:0, 45. Safari
(Foulelfmeter) 2:1, 73. Sirufo
(Foulelfmeter) 3:1, 83. Rodriguez 4:1.
Delémont: Weber;
Charmillot (75. Hamzai), Hamidou (43.
Steinmann), Sirufo, Ochs; Hulmann, Budimir,
Baudry, Barbosa; Rodriguez, Germann (82.
Vukoja).
Grenchen: Molina; Quartey,
Malacarne (8. Voglioso), Boumelaha,
Kellerhals; Nicolic (67. Hamdi), Stauffer,
Yesil, Schleiffer; Edward, .
Bemerkungen: Delémont ohne
Kollar (verletzt). Grenchen ohne Xhaqku,
Zizak (beide gesperrt), Fumagalli,
Aziawonou, Bartlome, Maas, Fragapane (alle
verletzt) .
Verwarnungen: 38.
Kellerhals (Foul), 45. Quartey
(reklamieren), 62. Barbosa (Foul), 68. Yesil
(Foul) .
FCG am Sonntagnachmittag in Delémont
(01.05.10)
Nachdem der Vorstand keinen Rekurs gegen die Lizenzverweigerung
gemacht hat, reist das Hottiger-Team am Sonntag doch etwas
desillusioniert nach Delémont. „Deshalb hoffe ich, dass jeder
Spieler weiss, dass er jetzt für seine persönliche Zukunft
spielt. Wir haben die Qualität um auch in den letzten fünf
Partien zu punkten“ zeigt sich Marcel Hottiger kämpferisch. Im
Unterschied zum FCG werde Delémont sicher alles versuchen um
doch noch in die Aufstiegsspiele zu gelangen und deshalb Rekurs
einlegen. „Delémont liegt uns. Die Mannschaft spielt
hervorragenden Fussball, aber wir haben bisher in den Duellen
immer sehr gut abgeschnitten". Gegen Delémont wird Xhaqu
wegen einer Spielsperre fehlen.
Kein Rekurs für Lizenzeingabe
Challenge League (29.04.10)
Die Rekurskommission der Swiss Football League
(SFL) hat dem FC Grenchen die Lizenz für die Challenge League
verweigert. Nach eingehender Prüfung des Berichts hat die
Geschäftsleitung nun entschieden, auf einen Rekurs zu verzichten.
Verantwortlich für den negativen Entscheid der
Rekurskommission sind verschiedene Kriterien im Umfeld des FC
Grenchen. So genügt die Infrastruktur im Stadion Brühl den
Vorgaben der SFL nicht mehr und die Sicherheit im Stadion ist
somit nicht mehr gewährleistet. Ebenfalls ungenügend ist das
bestehende Konzept des FC Grenchen bei der Zusammenarbeit mit
Vereinen, welche Junioren im Spitzenfussball ausbilden (U-14 und
U-15 Mannschaften).
Zudem wurde das aus Sicht der
Finanzverantwortlichen des FC Grenchen machbare, nach oben
angepasste Budget für die neue Saison in der Challenge League
von der SFL als deutlich zu gering beurteilt.
Neue Investitionen in das Stadion Brühl hätten
die Vorgaben der SFL nur für die nächste Saison gedeckt. Ab der
Saison 2011/12 müssten für weitere bauliche Anpassungen, welche
die SFL verlangt, weitere Investitionen in einem sechsstelligen
Frankenbereich gemacht werden.
Aus diesen Gründen verzichtet der FC Grenchen
in dieser Saison auf einen Rekurs.
FC Grenchen
Vorsitzender GL
GL / Sport
Jorge Tomas
Reto Andres
Galavorstellung der Basler Nachwuchsequipe
(24.04.10)
Originalbericht Grenchner Tagblatt
„Wir konnten heute an die Leistung vom Mittwoch anknüpfen und haben
sofort das Zepter übernommen“ zeigte sich Basels Trainer Rahmen
zufrieden. Man habe in Grenchen eine der besten Halbzeiten im
Saisonverlauf gezeigt.
Die
hervorragenden äusseren Bedingungen beflügelten die Basler
Jungprofis, denn optisch präsentierte sich der Rasen im Stadion
Brühl bereits in Uhrencup-Form. Das Hottiger-Team hatte sich für das
Heimspiel gegen Basels Nachwuchs viel vorgenommen. Sämtliche
Taktiken waren von den Gästen aber bereits nach zehn Minuten über
den Haufen geworfen worden. Denn schon nach 45 Sekunden klingelte es
hinter Molina ein erstes Mal. Zehn Minuten später sorgte Hasler mit
seinem zweiten Treffer bereits für eine Vorentscheidung.
Die Platzherren konnten
dem hohen Tempo kaum folgen. Immer wieder tauchten die Basler im
Grenchner Strafraum auf. In der 24. Minute konnte U17-Weltmeister
Xhaka im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden.
Kaderspieler Schürpf liess es sich nicht nehmen und versenkte den
Elfmeter unhaltbar. „Dass wir innert so kurzer Zeit drei Tore
kassierten, das hat mir gar nicht gepasst“ so FCG-Abwehrchef
Malacarne. Darüber müsse auf jeden Fall noch intern gesprochen
werden. Klar sei man gegenüber den Jungprofis, mit nur zwei Tagen
Erholungsphase nach dem kräftezehrenden Auswärtsspiel gegen Leader
Zürich, vor allem im physischen Bereich, sicher im Nachteil gewesen.
„Es soll keine Ausrede sein, aber die Basler waren heute einfach
besser und frischer“ zeigte sich Malacarne enttäuscht darüber, dass
die bis vor kurzem beste Abwehr der Liga, das Filetstück der
Uhrenstädter, nun auch kräftig durcheinander gewirbelt wurde. Trotz
dem frühen Dreitore-Rückstand gaben sich die Grenchner nicht
geschlagen und kamen auch zu ihren Chancen. Die beste Möglichkeit
hatte Yesil noch vor der Pause. Sein Schuss aus 16 Metern zischte
aber knapp über die Latte. In der ersten Minute nach dem
Seitenwechsel kam Edward nach einer Hereingabe von Safari einen
Schritt zu spät und drei Minuten später prüfte Stauffer den
Gästekeeper mit einem Distanzschuss. In der 54. Minute stand
wiederum Edward im Mittelpunkt. Er brachte den Ball zwar am
herausgelaufenen Torhüter vorbei. Unglücklicherweise kullerte das
Leder aber auch knapp am Tor vorbei. In der Tat hatten die
Platzherren in dieser Phase mehr vom Spiel. Doch nach der zweiten
gelben Karte für Xhaqku wurden die Blau-Weissen in ihren Bemühungen
wieder zurückgebunden und nur zwei Minuten später erhöhte Xhaka auf
0:4. Nachdem der Ehrentreffer auch Quartey mit seinem Pfostenschuss
verwehrt blieb, stand es für das Hottiger-Team nach dem zweiten
Penalty von Schürpf zehn Minuten vor Schluss sogar 0:5. In der
Nachspielzeit gelang Hamdi nach einer Flanke von Yesil doch noch das
Ehrentor.
Telegramm:
Grenchen – Basel-U21 1:5 (0:3)
Brühl: 200 Zuschauer – SR Jancevski.
Tore: 1. Hasler 0:1, 10. Hasler 0:2, 24.
Schürpf (Foulelfmeter) 0:3, 66. Xhaka G. 0:4, 80. Schürpf
(Foulelfmeter) 0:5, 92. Hamdi 1:5.
Grenchen: Molina; Kellerhals (67. Colamartino),
Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Stauffer, Yesil, Nicolic (31.
Quartey), Schleiffer; Safari, Edward (76. Hamdi).
Basel-U21: Klaus; Sahin, Xhaka T., Cosic, Dinkel;
Xhaka G., Schilling, Ritter (77. Nimeley), Schürpf; Baron (87.
Eksi), Hasler .
Bemerkungen: Grenchen ohne Zizak (gesperrt),
Aziawonou, Bartlome, Maass, Fumagalli, Fragapane (alle verletzt).
Basel-U21 ohne Unal (gesperrt), Gadient, Cecchini (beide
verletzt).74. Pfostenschuss Quartey
Verwarnungen: 37. Xhaqku (Foul), 61. Dinkel
(Foul).
Platzverweis: 64. Xhaqku (Gelb-Rot).
Basels Nachwuchs gastiert im Brühl
(23.04.10)
Trotz der Niederlage bei Zürichs Nachwuchs vom
vergangenen Mittwoch, zeigt sich FCG-Trainer Hottiger nicht
unzufrieden mit der Mannschaftsleistung. „Berücksichtigt man die
Umstände, wie die äusserst knappe Vorbereitung einzelner Spieler,
welche am Mittwochabend nach der Arbeit zum Teil aus der Westschweiz
anreisen mussten, sowie die Umstellung in der Hintermannschaft durch
die Spielsperre von Boumelaha und den verletzungsbedingten Ausfall
von Quartey, so bot mein Team vor allem in der ersten Hälfte eine
hervorragende Partie.“ Dazu komme, dass das Spiel in der zweiten
Hälfte quasi innert einer Viertelstunde mit faktisch zwei Eigentoren
entschieden wurde. Gegen Basels Nachwuchs will das Team nun zuhause
wieder andern Fussball zeigen, als dies zuletzt gegen Muttenz der
Fall war. „Wir versuchen das Beste zu geben“ verspricht Hottiger,
der jetzt auf die Rückkehr von Boumelaha und Quartey zählt. Durch
die fünf Gegentore in Zürich wurde die FCG-Abwehr als beste
Defensive der gesamten 1. Liga vom Thron gestossen, liegt aber mit
26 Gegentreffern immer noch auf Platz drei. Auf die Fans wartet am
Samstag also ein interessanter Vergleich, trifft doch mit Basels
Nachwuchs eine der treffsichersten Offensive auf eine der stabilsten
Verteidigung.
Klare 5:2-Niederlage gegen Leader
Zürich (21.04.10)Dem FCG
gelang noch vor der Pause der verdiente Ausgleich zum 1:1 durch
Safari. Dies nach einer hervorragenden ersten Hälfte bei der der FCG
mehr Spielanteile zu verzeichnen hatte. Gleich nach der Pause
schossen die Gastgeber das 2:1. Mit einem Doppelschlag durch ein
Eigentor und einem abgefälschten Ball machte Zürich dann in der
63./64 Minute alles klar. Yesil gelang mit einem Weitschuss noch das
4:2, ehe die Zürcher nach einem Konter in der 77. Minute das
Schlussresultat von 5:2 erzielten.
Originalbericht Grenchner Tagblatt
«Ich kann meiner
Mannschaft in Sachen Leistung keinen Vorwurf machen. Die Spieler
haben alles gegeben», sagte FC-Grenchen-Trainer Marcel Hottiger. Sie
hätten in der zweiten Hälfte während 20 Minuten den Faden verloren,
da seien dann halt drei Gegentore gefallen. «Das Eigentor hat uns
das Genick gebrochen », so Hottiger weiter. Da der FC Grenchen
häufig unter der Woche spielen und weite Wege auf sich nehmen muss,
haben die Spieler viel Stress, «da kommt halt der letzte Pass oft
nicht an», bestätigt Hottiger. Erwähnenswert im Spiel der Grenchner
sind die beiden sehenswerten Treffer. In der 34. Minute schlug
Goalie Molina einen Ball über 50 Meter ab, der kam genau bei Stürmer
Safari an, der lief bis zur Strafraumgrenze und schloss mit einem
schönen Schuss den perfekten Konter ab. Der zweite Treffer durch
Yesil war sogar noch schöner anzusehen. Der Weitschuss aus rund 20
Metern fand genau den Weg ins hohe Eck. Trotz der klaren Niederlage
muss sich Grenchen keine Sorgen um den Abstieg machen.
«Abstiegssorgen hatten wir nach der zweiten Runde bereits nicht
mehr», sagte Hottiger mit einem Lächeln.
Zürich U21 - Grenchen
5:2 (1:1)
Allmend Brunau. – 150
Zuschauer. – SR: Fähndrich.
– Tore: 27. Ladner
1:0. 34. Safari 1:1. 48. Mariani 2:1. 61. Eigentor Xhaqku 3:1. 63.
Audino 4:1. 74. Yesil 4:2. 77. Brunner 5:2.
Grenchen: Molina (70.
Durmaz); Kellerhals, Malacarne, Xhaqku, Colamartino; Stauffer, Yesil,
Schleiffer, Nicolic (56. Mihalj); Abayateye, Safari (79. Fatahallah).
Auswärtspartie gegen Spitzenreiter Zürich U21
(21.04.10)
Heute Abend gastiert der FCG beim
Topteam der Gruppe 2, beim FC Zürich U-21. Dessen bisheriger Trainer
Urs Fischer wurde am letzten Weekend interimsmässig als Nachfolger
des gechassten FCZ-Trainers Bernard Challandes eingesetzt. "Für uns
sind die kommenden zwei Partien gegen Zürich und Basel unsere
Finalspiele" bezeichnete FCG-Trainer Marcel Hottiger die zwei
Topspiele. Nach dem etwas überraschenden Punktverlust gegen Muttenz,
wird der FCG nun versuchen, gegen die zwei Favoriten zu punkten. Der
Zürcher Nachwuchs blieb in diesem Frühjahr bisher ungeschlagen. In
den sechs Partien trafen die Zürcher Stürmer 21 mal ins gegnerische
Tor. Zudem besitzen sie neben Grenchen die beste Abwehr der Liga.
Eine äusserst spannende Ausgangslage. Spielbeginn heute Abend um
19.30 Uhr auf der Allmend Brunau, Zürich - R1.
Hans-Peter Kilchenmann wird
neuer FCG-Trainer (19.04.10)
Der neue Trainer des FC Grenchen ab
der nächsten Saison heisst Hans-Peter Kilchenmann. Der 47-jährige
Berner, wohnhaft in Zollikofen, kann bereits eine langjährige
Trainerkarriere vorweisen.
Aktuell sehr erfolgreich beim FC
Bern (2.Liga inter) tätig, entspricht Hans-Peter Kilchenmann ideal
dem Anforderungsprofil, welches der FC Grenchen an den neuen Trainer
gestellt hat.
Hans-Peter Kilchenmann ist als
guter Ausbildner und Motivator bekannt und kann sportliche Erfolge
vorweisen. Er kennt die regionale Fussballszene ausgezeichnet und
steht im Ruf, beim jeweiligen Verein langfristig zu arbeiten. Dies
sind die wichtigsten Punkte, mit welchen Hans-Peter Kilchenmann die
Verantwortlichen des FC Grenchen überzeugt hat.

Bildlegende: vlnr Jorge Tomas,
Hans-Peter Kilchenmann und Reto Andres (Foto: Mike Brotschi)
Torhütertrainer Charly Zingg
verlängert beim FCG (19.04.10)
Charly Zingg wird sein Engagement beim
FC Grenchen um eine weitere Saison verlängern. Nebst dem Training
mit den Torhütern der 1. Mannschaft wird Charly Zingg vermehrt mit
den Torhütern in der Juniorenabteilung arbeiten
Glücklicher Punkt gegen Muttenz
(17.04.10)
Dem FCG gelang trotz einer miserablen
ersten Halbzeit und einem Eintore-Rückstand letztlich noch der
Ausgleich zum 1:1. Edward stand in der 83. Minute goldrichtig.
Im Nachstochern konnte er den Ball über die Linie bugsieren.
Originalbericht Grenchner Tagblatt
„Die Mannschaft ist heute einfach nie
richtig ins Spiel gekommen“ zeigte sich FCG-Trainer Hottiger nach
der Partie enttäuscht. Man habe in der ersten Halbzeit einfach nur
lange Bälle nach vorne gespielt und das sei definitiv nicht die Art
und Weise, wie man sich vor eigenem Publikum präsentieren wollte.
„Dass mein Team heute nicht an die Leistung vom vergangenen Samstag
in Laufen anknüpfen konnte, war heute meine grösste Überraschung.“
Muttenz startete nicht wie ein Team, welchem das Wasser bis zum Hals
steht in die Partie. Spritzig und lauffreudig vermochten sie die
Gastgeber mit frühem Forechecking unter Druck zu setzen. Ein
Prellball - notabene nach einem Grenchner Einwurf in der eigenen
Platzhälfte - entwickelte sich als ideale Vorlage für Weisskopf. Da
Molina beim Herauslaufen etwas zögerte, kam der Basler eher an den
Ball und konnte aus spitzem Winkel zum 0:1 einschieben. Es dauerte
bis zur 31. Minute, ehe die Uhrenstädter zu ihrer ersten
nennenswerten Chance kamen. Der Gästekeeper machte aber Safaris
Abschlussversuch mit einer Beinabwehr unschädlich. Ein Lattenschuss
von Shashivari untermauerte die nicht unverdiente Muttenzer
Pausenführung. Die Platzherren fanden gegen die aufsässigen Gäste
auch zu Beginn der zweiten Hälfte kein Rezept. Das Grenchner Spiel
wirkte zu statisch und zu viel wurde dem Zufall überlassen. Die
zweite Grenchner Chance gab es erst nach Ablauf
einer Stunde. Safari
wurde von Schleiffer lanciert. Der Grenchner Stürmer düpierte den
letzten Muttenzer Verteidiger und drang in den Strafraum ein, wo er
aus aussichtsreicher Position kläglich über das Tor schoss. Eine
weitere gute Möglichkeit hatte Edward. Bei seinem Schuss aus der
Drehung hatte aber ein Verteidiger noch ein Bein dazwischen. Der
Ball landete knapp neben dem Tor.Dafür stand der Grenchner Routinier
zehn Minuten später goldrichtig. Der Gästekeeper konnte einen
Kopfball von Safari nicht behändigen. Edward konnte erben. Im
Nachstochern bugsierte er den Ball noch über die Linie. „Ich bin
froh hat die Mannschaft in der zweiten Halbzeit reagiert. Wir hatten
zwei, drei hochkarätige Chancen, während wir dem Gegner keine
Tormöglichkeit mehr zugestanden. So gesehen hätten wir den Match
noch gewinnen können“ resümierte Hottiger, verschwieg aber auch
nicht, dass Muttenz sich diesen Punkt verdient hatte.
Telegramm:
Grenchen – Muttenz 1:1 (0:1)
Brühl: 260 Zuschauer – SR Gashi.
Tore: 23. Weisskopf 0:1, 83. Edward
1:1.
Grenchen: Molina; Quartey, Malacarne,
Boumelaha (56. Mihalj), Xhaqku; Stauffer, Yesil, Nicolic (81.
Voglioso), Schleiffer (68. Hamdi); Safari, Edward.
Muttenz: Reist; Sander, Maissen M.,
Tanner, Munoz; Zanfrini, Tato (94. Neuhaus), Amiti, Rahmen;
Weisskopf (80. Maissen N.), Shashivari (84. Sanseverino).
Bemerkungen: Grenchen ohne Kellerhals
(gesperrt), Bartlome, Maass, Fumagalli, Fragapane (alle verletzt).
Muttenz ohne Akbulut (gesperrt), Erbacher, D'Amelio, Argin (alle
verletzt), Biancavilla, Aebi (beide abwesend).
Verwarnungen: 17.
Munoz (Foul), 52. Shashivari, Boumelaha (Unsportlichkeit), 74.
Zanfrini (Ball wegschlagen), 78. Sander (Foul), 90. Reist
(Spielverzögerung
Heimspiel gegen Muttenz
(17.04.10)
„Für mich war es enorm wichtig,
dass die Mannschaft am letzten Wochenende gegen Laufen wieder auf
die Siegstrasse zurückgekehrt ist“ zeigt sich FCG-Trainer Hottiger
optimistisch für die nächsten Partien. Man habe ausser der etwas
bitteren Niederlage in Wangen bisher eine überaus gute
Frühlingsrunde absolviert. „Mit dem Sieg in Laufen hat die
Mannschaft ein Zeichen gesetzt. Sie ist gewillt bis zum
Meisterschaftsende ihr Bestes zu geben.“ Obwohl man zwar nach vorne
schiele, nehme man nun in dieser entscheidenden Phase Spiel für
Spiel. Trotzdem verheimlicht Hottiger nicht, dass man gegen Muttenz
gewinnen will. Mit drei weiteren Punkten könne man nächste Woche die
beiden Partien gegen die favorisierten Teams von Zürich und Basel
etwas beruhigter angehen. Gegen Muttenz wird den Uhrenstädtern
Captain Kellerhals wegen einer Spielsperre fehlen.
Trainerfrage ist geklärt
(15.04.10)
Beim FCG ist man sich mit einem
Trainerkandidaten soweit einig, dass Anfang nächste Woche informiert
werden kann. Im Moment ist die FCG-Geschäftsleitung gemäss Auskunft
von Reto Andres noch daran mit dem Nachfolger von Marcel Hottiger
letzte Details abzuklären.
Verdienter
3:1-Erfolg (10.04.10)
Originalbericht
Grenchner Tagblatt
Der FC Grenchen kam in
Laufen zu einem auch in der Höhe verdienten 3:1-Erfolg und gab damit
die richtige Antwort auf die doch eher überraschende Niederlage in
Wangen. Grenchen entschied die Partie vor allem auch, weil man
taktisch besser war. Trainer Marcel Hottiger beobachtete die
Laufentaler und war darüber im Bilde, dass der Gegner zuletzt
zweimal früh in Rückstand geriet. Erstmals mit zwei Stürmern
antretend, wurde das Heimteam von Beginn weg gehörig unter Druck
gesetzt. Vor allem Kevin Schleiffer, eigentlich im linken Mittelfeld
vorgesehen, gab zu Beginn den dritten Stürmer, was die Laufner
Defensive arg durcheinander brachte. In der vierten Minute zog
Stauffer rechts aussen durch, passte vor das Tor, wo Laufens Goalie
Hernandez den Schuss von Schleiffer noch abwehren konnte. Gegen den
Nachschuss von Safari war er dann aber machtlos. Sieben Minuten
später gewann der lauffreudige Abayateye auf Höhe der Mittellinie
ein Kopfballduell und lancierte Safari. Der blieb zwar an Hernandez
hängen, doch Schleiffer erbte. «Wir konnten es uns nach dem frühen
2:0 leisten, das Spiel zu kontrollieren, zumal wir uns auf eine
stabile und gute Defensivarbeit verlassen konnten», meinte Hottiger.
Laufen - Grenchen 1:3
(0:2)
Nau. – 250 Zuschauer.
– SR: Schenk. – Tore: 4. Safari
0:1. 11. Schleiffer
0:2. 62. Stauffer 0:3. 72. Sibilia 1:3.
Grenchen: Molina;
Quartey, Malacarne, Boumelaha, Kellerhals; Stauffer, Yesil, Nikolic
(79. Aziawonou), Schleiffer ; Safari (88. Voglioso), Abayateye.
Auswärtspartie gegen Laufen -
Reaktion auf die Wangen-Niederlage (09.04.10)
"Leider ist es uns nicht gelungen in
Wangen die positive Serie fortzusetzen" blickt FCG-Trainer Hottiger
zurück. Man habe über die Ostertage Zeit gehabt die Umstände, welche
zur ersten Niederlage in diesem Jahr führten, zu verdauen. "Gegen
Laufen wollen wir eine Reaktion zeigen." Dies werde aber sehr schwer
werden. Einerseits fehlen dem FCG mit Aziawonou, der immer noch
verletzt ist und Xhaqku, der gesperrt ist, zwei wichtige
Leistungsträger. Andererseits gilt Laufen als Kampftruppe und die
Verhältnisse in Laufen gelten allgemein als schwierig.
Freundschaftsspiel: Der FCG
gewinnt gegen Concordia 3:1 (06.04.10)
Am Dienstagabend bestritt der FCG
bei Concordia Basel ein Freundschaftsspiel. Trotz zahlreichen
Absenzen gewann der FCG das Spiel mit 3:1 (Pausenstand 1:0). Nikolic,
Colamartino und Da Silva schossen die Tore für die Grenchner.
FCG
kassiert erste Niederlage im 2010 (02.04.10)
Fussballnetz.ch
Der Wettergott ist mit
Bestimmtheit kein Fussballfan, zumindest wenn es um die
Begegnungen der Kantonsrivalen Wangen und Grenchen geht. Am 7.
März lag auf der Chrüzmatt eine geschlossene Schneedecke, die ein
reguläres Fussballspiel verunmöglichte. Beim zweiten Versuch am
Gründonnerstag setzte eine Viertelstunde vor Spielbeginne ein
wolkenbruchartiger Graupelregen ein und verhinderte dadurch ein
Spiel unter guten äusseren Bedingungen. Die entstandenen
schwierigen Platzverhältnisse stellten nicht nur an die Akteure
hohe Anforderungen sondern auch für den Schiedsrichter war es
äusserst delikat zu entscheiden, ob nun eine Regelwidrigkeit zu
sanktionieren war oder als Folge des schwer zu bespielenden
Terrains unbestraft bleiben konnte.
Die Ausgangslage war klar. Wollten die Wangner ihre ungemütliche
Tabellenlage verbessern, müssen im letzten Drittel der laufenden
Meisterschaft unbedingt Punkte her. Mit Betonung auf Punkte, das
heisst nicht anderes als Siege, werden doch Unentschieden mit
bloss einem Punkt belohnt und damit kommt man schlecht vom Fleck.
Dabei soll auch der Heimvorteil ausgenützt werden und diesen
können die Schützlingen von Goran Pekas in diesem Monat gleich
vier Mal für sich beanspruchen. Trotz den erwähnten schwierigen
Platzverhältnisse, wobei sich das Bauamt der Gemeinde alle Mühe
gegeben hatte, das Spielfeld optimal herzurichten, gab es kein
langes Abtasten. Die Platzherren versuchten, das Heft gleich von
Anbeginn an in die eigenen Hände zu nehmen und traten
dementsprechend auf. Der Erfolg liess auch nicht lange auf sich
warten. In der 11. Minute konnte Thomas Bigler ein Zuspiel von
Bozo Predojevic auf der linken Seite aufnehmen. Geschickt lenkte
er den Ball über den herauslaufenden gegnerischen Torhüter Pablo
Molina hinweg und spedierte das Streitobjekt in die weitere hohe
Ecke zur 1:0 Führung.
Wer nun erwartete, ein torreiches Treffen mitzuerleben, sah sich
getäuscht. Wohl niemand glaubte zu diesem Zeitpunkt, der Wangner
Führungstreffer würde bereits zum Sieg reichen. Möglichkeiten zu
weiteren zählbaren Erfolgen hatten vorerst die Einheimischen. Doch
Thomas Bigler zielte unbehindert neben das Tor und auch Mato Maric
hatte aus einer ähnlichen Situation kein Abschlussglück. Die Gäste
brauchten Standardsituationen, um den heimischen Torhüter
beunruhigen oder gar beschäftigen zu können. Einen Freistoss aus
einer Distanz von 25 Metern, von Kaua Safari ausgeführt, verfehlte
das Ziel aber beträchtlich. Hingegen war Dedaj bei einem weiteren
Freistoss gefordert. Er lenkte den Ball via Pfosten in Corner. Und
gefordert war auch Molina auf der Gegenseite kurz vor dem
Halbzeitpfiff bei einem Abschlussversuch von Mladen Vidovic.
Nach dem Seitenwechsel suchten die Gäste mit mehr Offensivaktionen
ihren Eintorerückstand auszugleichen. Doch die Hintermannschaf
der Platzherren tat es den Besuchern gleich und liess sich nicht
in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Ein Versuch der Grenchner,
mit einem Distanzschuss zum Erfolg zu kommen, endete beinahe
erfolgreich. Der Ball, aus 30 Metern abgegeben, landete an der
Querstange. Eine Vorentscheidung schien in der 65. Minute zu
fallen als Bigler den Ball an Torhüter Molina vorbei brachte,
nicht aber am eingewechselten Quartey, der im Zurücklaufen knapp
vor der Torlinie noch befreien konnte.
Gegen Spielende blieb das Auslassen von Torchancen für die Wangner,
entgegen der oft zitieren Aussage: «wer die Tore nicht selber
schiesst, bekommt sie», für einmal ohne Folgen. So beispielsweise
in der 83. Minute, als Vilson Dedaj einen Ball von der Brust
abprallen liess und dieser vom Pfosten in Corner landete. Es blieb
beim über alles gesehenen nicht unverdienten zweiten Heimsieg in
Folge für den FCW.
Goran Pekas’ Meinung dazu: «Wir liessen uns von anfangs dieser
Woche ausgesprochenen Sanktionen gegen den FC Basel, die auch für
uns Auswirkungen hatten, nicht ablenken. Bei der Thematisierung
der Vorfälle hatte ich meinen Spielern nahegelegt, selber
sportlich zu reagieren und uns mit guten Leistungen Schritt für
Schritt nach vorne zu arbeiten. Ein erster Schritt ist uns heute
mit einer taktisch einwandfreien Leistung gelungen. Wir haben
während 90 Minuten diszipliniert gespielt und dafür mache ich
meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment.»
Wangen - Grenchen 1:0 (1:0)
Chrüzmatt – 224 Zuschauer. – Schiedsrichter: Reto Walker .
Tor: 11. Bigler 1:0.
Wangen: Dedaj; Zimmerli, Knezevic, Panzeri, Welti; Hasanovic,
Vidovic, Predojevic (81, Bossert); Diener, Bigler (72. Mendi),
Mato Maric (62. Hasani).
Grenchen: Molina; Kellerhals (56. Quartey), Malacarne, Boumelaha,
Xhaqku; Yesil, Stauffer, Da Silva (46. Hamdi), Safari; Nicolic
(68. Colamartino), Abayateye.
Bemerkungen: Wangen ohne Cubi, Hajdari und Catalano (alle
verletzt), Jakupovic (RS), Kummer und Marco Maric abwesend.
Grenchen ohne Fumagalli und Aziawonou (beide verletzt) sowie
Schleiffer (gesperrt9:. Verwarnungen: 44. Predojevic
(Ballwegschlagen), 70. Hasanovic (Reklamieren), 74. Xhaqku (Foul).
51. Lattenschuss Grenchen. Cornerverhältnis 4:4.
Heute Abend Nachtragsspiel gegen Wangen
(01.04.10)
"Der Zeitpunkt für die Ankündigung eines Trainerwechsels ist immer
ungünstig" meint FCG GL-Mitglied Reto Andres zur Meldung, dass der
FCG die Zusammenarbeit mit Marcel Hottiger nächste Saison nicht
mehr fortführen wird. Grundsätzlich gehe man aber davon aus, dass
die Mannschaft die Qualität hat weiterhin vorne mitzumischen. "Aus
diesem Grund haben wir das Lizenzgesuch für die Challenge League
beim Verband eingereicht und somit auch von unserer Seite her ein
Zeichen gesetzt." Die Mannschaft habe sich auch das Ziel gesetzt,
vorne dabei zu sein. "Wir rechnen damit, dass das Team heute Abend
gegen Wangen an die Leistung gegen Solothurn anknüpfen kann." Neu
ist der Brasilianer Da Silva von Winterthurs Nachwuchs beim FCG
spielberechtigt. Kevin Schleiffer wird eine Sperre absitzen müssen
und Aziawonou's ist fraglich. Über seinen Einsatz werde
kurzfristig entschieden.
Trainer Marcel Hottiger und der FC Grenchen gehen getrennte Wege
(31.03.10)
Der FC Grenchen hat sich entschieden, den im Sommer 2010
auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Marcel Hottiger nicht zu
verlängern.
Nicht sportliche, sondern finanzielle Überlegungen haben den FC
Grenchen zu diesem Schritt bewogen. Auch der FC Grenchen bekam die
Auswirkungen der wirtschaftlich schwierigen Situation zu spüren.
Für die neue Saison sind massive Budgetkürzungen nicht zu
vermeiden. Der Fokus soll zudem vermehrt auf regionale Spieler
gerichtet werden.
Der FC Grenchen dankt Marcel Hottiger für seine ausgezeichnete
Arbeit und ist überzeugt, dass er mit dem Team die erhofften Ziele
auch in dieser Saison erreichen wird.
Marcel Hottiger begann im Herbst 08 mit seiner Arbeit und bekam
die Vorgabe, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten. Nach einer
überzeugenden Rückrunde und toller Aufholjagd konnte sich das Team
Ende Saison 08 / 09 bis auf den 8. Rang verbessern.
Auf die laufende Saison hin wurde der Vertrag mit Marcel Hottiger
verlängert und gleichzeitig das Budget massiv erhöht. Leider sind
nun finanzielle Korrekturen auf die Saison 2010/2011 unumgänglich.
Der FCG besiegt Solothurn mit
2:0 (28.03.10)
Rein an der Zeit des Ballbesitzes gemessen, wäre das Solothurner
Derby in der 1. Liga eigentlich ausgeglichen verlaufen. Doch
Grenchen war individuell besser besetzt und im Sturm viel
gefährlicher, während Solothurn willig aber
harmlos agierte. So fiel
der 2:0-Sieg für den FCG eher zu knapp aus.
Quelle
Fussballnetz.ch
Immerhin: 57 Matchballspenden
belegen, dass das Solothurner Derby in der Region weiterhin
grosses Interesse auslöst. Obwohl man gerne auf beiden Seiten mehr
Einheimische im Einsatz sehen würde, wagten sich trotz kaltem
Nieselregen 550 Fussballfans ins Grenchner Brühl.
Der Start war flott und verlief optisch ausgeglichen. Rasch war
aber zu erkennen, dass der FCG im Angriff mit dem Duo
Edward/Safari die gefährlicheren Spitzen hat. Das zahlte sich in
der 24. Minute aus: Kaua Safari setzte sich auf der linken Seite
durch und Edward „würgte“ die flache Hereingabe irgendwie über die
Linie zum 1:0. Und bereits in der 61. Minute brachte Safari mit
dem 2:0 die drei Punkte definitiv für Grenchen ins Trockene.
„Trainer Hottiger hat mich aufgefordert, die Verantwortung zu
übernehmen“, sagte Kaua Safari nach seinem bisher besten dem Match
für Grenchen. „Ich fühlte mich geehrt und habe mich mental sehr
gut vorbereitet. Ich wollte im Derby unbedingt ein Tor schiessen,
weil ich weiss wie wichtig ein Sieg im Derby für den FCG ist.“
Der eigentliche Matchwinner war aber ein anderer FCG-Neuling:
Nicola Nikolic war im Mittelfeld omnipräsent, gewann fast alle
Zweikämpfe und spielte kluge Bälle in den Angriff. Die Nummer 19
war der beste Mann auf dem Platz.
Dreimal Sallin Retter in der Not
Nicht weniger als dreimal (32., 59. und 71. Minute) rettete auf
der anderen Seite die andere Nummer 19, Raphael Sallin, auf der
Linie für den bereits geschlagenen FCS-Goalie Sandro Fleuti.
Wirklich grosse Solothurner Chancen waren dagegen keine zu
notieren. Andererseits drosch Edward in der 67. Minute Hamdis
überlegten Rückpass von der Grundlinie aus 6 Metern übers Tor. Der
Grenchner Sieg hätte also auch klarer ausfallen können.
Die FCS-Schlussoffensive fiel zu harmlos aus und brachte die
stabile FCG-Defensive nie ernsthaft in Bedrängnis.
FCS-Assistenztrainer Marc Rüetschli, selber bis vor kurzem noch
Goalgetter, hielt es deshalb kaum mehr auf der Bank aus. Er
erkannte den entscheidenden Unterschied in der individuellen
Klasse der Stürmer, und er war gar nicht zufrieden mit seinem
Team: „Das war eine schwache Leistung. Nur in der ersten Halbzeit
konnten wir den einen oder anderen guten Angriff über die linke
Seite mit Gabriel Buckson lancieren. Aber nach dem vermeidbaren
Rückstand waren wir nicht mehr in der Lage zu reagieren.“
Telegramm:
Grenchen – Solothurn 2:0 (1:0).
Brühl: 550 Zuschauer – SR Kehl.
Tore: 24. Edward 1:0, 61. Safari
2:0.
Grenchen: Molina; Kellerhals,
Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Edward (89. Colamartino), Stauffer,
Aziawonou (46. Hamdi), Nicolic (77. Fathallah), Schleiffer;
Safari.
Solothurn: Fleuti; Hug, Hartmann,
Liloia, Sallin; Piperno (60. Kalina), Simic (60. Hesse), Meier,
Buckson; Messer (70. Bakayoko), Da Costa.
Bemerkungen: Grenchen ohne Bartlome,
Maas, Fumagalli, Quartey, Yesil, Fragapane (alle verletzt).
Solothurn ohne Hasler P. (gesperrt), Jegge, Hasler D. (beide
verletzt).
Verwarnungen: 64. Hesse (Foul), 66.
Schleiffer (Foul), 77. Sallin (Foul), 82. Stauffer (Foul).
FCG Classic-Night: I Quattro
vor ausverkauftem Haus (28.03.10)
Der FCG sorgte mit der
Classic-Night nebst dem Uhrencup für einen weiteren kulturellen
Höhepunkt in Grenchen. Vor
über 450 Zuschauern begeisterten die vier Tenöre von I Quattro mit
ihren geschickt arrangierten Cover-Versionen von Schweizer Hits.
"Man spürte bereits bei den Nachwuchskünstlern die Emotionen, das
Publikum machte begeistert mit" schwärmte Ex-FCG Präsident und
Mitorganisator Thomas Vogt. Man könne die Symbiose Musik und Sport
durchaus weiterverfolgen. Eine Tradition, die man in Grenchen
wieder aufleben lassen könne. "Wir haben jetzt einmal einen Anfang
gemacht. Wir werden schauen was für die Junioren-Abteilung
herausschaut und dann beurteilen, wie es weitergeht. Wir haben für
die Zukunft noch viele Ideen. Wichtig ist uns, dass die Leute in
Grenchen merken, dass der FCG etwas zurückgeben will. Dass der FCG
nicht nur ein Fussballclub ist, sondern, dass er eine Institution
ist, die zu Grenchen gehört.Man darf also durchaus gespannt sein,
wie es weitergeht" schloss Vogt.
Derby gegen Solothurn: Scharte
aus dem Hinspiel muss ausgewetzt werden (27.03.10)
„Das Hinspiel war unsere bisher
schlechteste Saisonleistung“ blickt FCG-Trainer Hottiger auf die
letzte Begegnung gegen Solothurn zurück. Man habe diese Woche im
Training viel darüber gesprochen. „Am Sonntag gilt es nun diese
Scharte auszuwetzen.“ Nachdem die Verletzungshexe erneut
zugeschlagen hat und Tobias Fumagalli wegen einem gebrochenen Fuss
bis Ende Saison ausfällt, glaubt Hottiger, dass die schweren
Verletzungen sein Team näher zusammengebracht haben. Den
Grenchnern ist auch bewusst, dass Solothurn mit dem Rücken zur
Wand steht und deshalb im Derby alles geben wird. „Wir erwarten
einen kämpferisch, aggressiven Gegner. Wir sind uns auch bewusst,
dass das ein hartes Derby geben wird, welches den Zuschauern
Spektakel bietet“ prognostiziert Hottiger. Auch für den FCG ist
das Derby gegen die Ambassadoren äusserst wichtig: „In den
nächsten vier Partien, gegen die abstiegsbedrohten Teams, müssen
Punkte her. Danach werden wir sehen in welche Richtung es gehen
wird“ verrät Hottiger.
Erneute Hiobsbotschaft:
Fumagalli fällt bis Ende Saison aus (22.03.10)
Für Trainer Hottiger kommt es
wirklich "knüppeldick". Nach Maass und Bartlome hat es gestern in
der Partie gegen Münsingen auch Tobias Fumagalli erwischt. Der
Offensivspieler hat sich den Mittelfussknochen gebrochen und fällt
bis Saisonende aus. Wir wünschen dem sympathischen Basler gute
Besserung.
Remis
nach zwei frühen Toren in Münsingen (21.03.10)
Mike Brotschi - Grenchner Tagblatt
Eigentlich war die Partie nach
wenigen Minuten bereits gelaufen. Fumagalli hatte den
FCG in der 4.
Minute bei einem von Stauffer getretenen Freistoss in Führung
gebracht. Eine Unkonzentriertheit der Grenchner Hintermannschaft
nutzte Zanni eine Minute später zum Ausgleich. "Wir haben bisher
gegen zwei Spitzenmannschaften gespielt" resümierte FCG-Trainer
Hottiger nach dem Match. Beide Male sei man in der ersten Hälfte
das bessere Team gewesen. Warum man dann in der zweiten Hälfte das
Spiel jeweils aus der Hand gab, müssen ihm die Routiniers wie
Aziawonou, Edward und Malacarne im Gespräch noch erklären. "Da
erwarte ich einfach mehr." In der Tat hatten die Gäste nach dem
sofortigen Ausgleich Mühe wieder ins Spiel zu finden. Münsingen
wirkte in allen Belangen spritziger. "Wenn wir nicht wie die Löwen
kämpfen und nicht bereit sind alles zu geben, gewinnen wir keinen
Match in der 1. Liga" gab Münsingen-Trainer Feuz sein
Erfolgsrezept preis. Dass die Aaretaler ihre Punkte in der
bisherigen Meisterschaft nicht gestohlen haben, musste gestern
auch der FCG eingestehen. Die Platzherren überzeugten durch einen
beeindruckenden Zug aufs Tor und nützten jede Möglichkeit zum
Erfolg zu kommen. In der 19. Minute verzog Lavorato und zwei
Minuten später konnte Molina einen harten Freistoss von Suter
wegfausten. "Mit dem Unentschieden bin ich zufrieden. Münsingen
hat heute immerhin die ersten zwei Punkte in diesem Jahr
abgegeben. Wenn wir den Anschluss nach vorne nicht verlieren
wollen, so müssen wir am nächsten Sonntag das Derby gegen
Solothurn gewinnen" schloss Hottiger.
Telegramm:
Münsingen – Grenchen 1:1 (1:1).
Sandreutenen: 320 Zuschauer – SR
Spohr.
Tore: 4. Fumagalli 0:1, 5. Zanni
1:1.
Münsingen: Müller; Suter, Mijatovic,
Muhmenthaler, Strahm; Lavorato, Gerber, Christen (85. Wyss),
Herren; Zanni (75. Raso), Battista (66. Bielik).
Grenchen: Molina; Kellerhals,
Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Edward, Stauffer, Aziawonou (86.
Nikolic), Schleiffer; Fumagalli (80. Colamartino), Safari.
Bemerkungen: Münsingen ohne Bärtsch,
Zeugin (verletzt), Olujic (abwesend), Grenchen ohne Yesil
(verletzt), Fragapane (abwesend).
Verwarnungen: 71. Xhaqku (Foul), 86.
Strahm (Foul).
Der FCG ist morgen in
Münsingen zu Gast (20.03.10)
Am Sonntagnachmittag reist der
FCG zum optimal gestarteten Münsingen. Mit sechs Punkten aus den
ersten beiden Partien konnten sich die Aaretaler in der
Spitzengruppe einnisten. Für FCG-Trainer Hottiger ist klar, dass
man im Kampf um die vorderen Plätze punkten muss: „Nach dem
Punktgewinn gegen YF Juventus haben wir den Anschluss
einigermassen halten können. Mit der kämpferischen und oft auch
spielerischen Leistung auf dem kräftezehrenden Boden, war ich sehr
zufrieden. Bei der Chancenauswertung und den stehenden Bällen
müssen wir uns aber noch steigern.“ Ob die angeschlagenen
Defensivspieler Kellerhals, Xhaqku und Quartey am Sonntag zur
Verfügung stehen, ist bei den Grenchnern noch offen.
Nachtragspiel gegen Wangen am
1. April (19.03.10)
Das verschobene Auswärtsspiel
gegen Wangen wird am Gründonnerstag, 1. April um 19.30 Uhr
nachgeholt. Eventuell findet dann am Osterdienstag noch ein
Freundschaftsspiel gegen Concordia Basel statt.