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Remis zum Saisonschluss (22.05.10)

Der FCG verabschiedet sich mit einem 3:3 von seinem Trainer Marcel Hottiger und von seinen Fans im Stadion Brühl. Nach einem frühen 0:3-Rückstand reagierte der Grenchner Trainer, brachte mit zwei neuen Spielern frischen Wind und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Aufholjagd, welche Safari mit seinen drei Treffern krönte.

Mike Brotschi - Grenchner Tagblatt 

Bereits in der 2. Minute nützte Basha ein Missverständnis in der Hintermannschaft zum 0:1 aus. Im Gegenzug scheiterte Fumagalli am gut reagierenden Lombardi, welcher für den an der U-17 WM beschäftigten Spiegel das Tor hütete. Die Gäste erhöhten noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde. Aziawonou verstolperte im Mittelfeld den Ball. Dakouri wurde am rechten Flügel steil eingesetzt. Dessen Scharfschuss konnte Molina nach vorne abwehren, wo Routinier Rogerio zum 0:2 erbte. Vier Minuten später doppelte Rogerio nach, indem er alleine auf Molina ziehen konnte und abgeklärt zum 0:3 abschloss. Es drohte wieder ein Schlappe wie gegen Basels und Zürichs Nachwuchs. Wie einfach es gehen würde, zeigte dann Stauffer, der Safari im Strafraum steil anspielte. Dieser liess mit einem Haken einen Verteidiger aussteigen, dann schlenzte er den Ball in die rechte untere Ecke. Mit einem Doppelwechsel reagierte Hottiger nun auf die spielerische Unterlegenheit im Mittelfeld, wo Aziawonou und Yesil nicht an ihre besten Zeiten anknüpfen konnten. Mit einem sehenswerten Treffer gelang Safari zu Beginn der zweiten Hälfte der Anschluss. Obwohl es um nichts mehr ging, fasste sich das Hottiger-Team nochmals ein Herz, liess sich von dem zum Teil unsportlichen Verhalten der Zürcher nicht provozieren. Diese Einstellung wurde mit dem Ausgleich in der 77. Minute belohnt. Safari krönte seinen unermüdlichen Einsatz mit seinem zehnten Saisontor. Sechs Minuten vor Schluss hatte der Bieler gar noch den Siegtreffer auf dem Fuss. Der Ball landete nach seinem Sololauf aber Zentimeter neben dem Tor. "Mit den zehn Toren habe ich mein persönliches Ziel erreicht" freute sich Safari. Der 23-jährige Stürmer verschwieg dabei nicht, dass er nun hofft, sein nächstes Ziel, einen Vertrag in der Challenge League zu erhalten, werde ebenso in Erfüllung gehen. 

Telegramm: 

Grenchen – GC U-21 3:3 (1:3). 

Brühl: 250 Zuschauer – SR Devouge. 

Tore:  2. Basha 0:1, 13. Rogerio 0:2, 17. Rogerio 0:3,  25. Safari 1:3, 56. Safari 2:3, 77. Safari 3:3,    

Grenchen: Molina; Quartey, Kellerhals, Boumelaha, Xhaqku; Stauffer, Yesil (26. Nicolic), Aziawonou (26. Mihalj), Schleiffer; Safari, Fumagalli (76. Colamartino).

GC U-21: Lombardi; Dakouri N., Knezevic, Schwarz (46. Thrier), Djemal;  Dakouri A. (70. Pinarci), D'Angelo (46. Bunjaku), Huber, Basha; Jaggi, Rogerio. 

Bemerkungen: Grenchen ohne Malacarne, Edward, Bartlome, Maas, Fragapane und Zizak (alle verletzt), Fathallah (abwesend). GC U-21 ohne Lalombongo (gesperrt), Hebib, Hajrovic, Karapetsas und Hossmann (alle verletzt). 

Verwarnungen:  62. Mihalj (Foul), 79. Dakouri N. (Foul).

Heute letztes Heimspiel - Abschied von Marcel Hottiger (22.05.10)

Heute steht Marcel Hottiger zum letzten Mal an der Seitenlinie als Trainer von Grenchen. Im Oktober 2008 löste er den erfolglosen Kurt Baumann ab. Auf eindrückliche Art und Weise schuf er den Turnaround indem er die stark abstiegsgefährdete Mannschaft vom letzten Rang noch auf den achten Rang führte. Dieser Erfolg führte dazu, dass der FCG seinen Vertrag auf Biegen und Brechen unbedingt verlängern wollte und dies, trotz finanziellem Risiko auch tat. Riesiges Verletzungspech führte dann dazu, dass der FCG-Motor nur gerade zu Beginn der Saison richtig in Fahrt kam. Mit zehn Punkten aus den ersten sechs Partien war man gut aus den Startlöchern gekommen. Dann wendete sich das Blatt. Kaum hatte sich einer der Leistungsträger von einer Verletzung erholt, fiel wieder ein anderer aus. Ein weiterer grosser Verlust war, dass Konditionstrainer Boris Zimmermann den FCG aus beruflichen Gründen verlassen musste. In der Folge konnte das Hottiger-Team nur noch wenige Male mit voller Kraft angreifen, so wie zum Beispiel beim 1:3 beim GC-Nachwuchs im vergangenen November. So kam es, dass der FCG ins Mittelfeld abrutschte und sich von den Rückschlägen nie mehr richtig erholte. Mit einem siegreichen letzten Heimspiel gegen GC U-21 will sich der FCG nun von seinen Fans verabschieden und mit dem 7. Schlussrang die beste Saison der letzten vier Jahre feiern.  

2:1-Sieg in Winterthur (15.05.10)

Dank einem Last-Minute-Tor von Kaua Safari gewinnt der Erstligist aus Grenchen in Winterthur mit 2:1. Aus einer stabilen Abwehr heraus gelangen dem FCG gegen Winterthurs Nachwuchs zwei sehenswerte Kontertore. In der 40. Minute erzielte der junge Ricardo Colamartino sein erstes Meisterschaftstor und somit die zwischenzeitliche 1:0-Führung für Grenchen. Die hervorragende Chancenauswertung war schliesslich ausschlaggebend, dass die Solothurner drei Punkte nach Hause nehmen konnten.

Winterthur U21 - Grenchen 1:2 (0:1)
Flüeli. – 100 Zuschauer. – SR Starovlah. – Tore: 40.
Colamartino 0:1. 60. Coutinho 1:1. 86. Safari 1:2.

Grenchen: Durmaz; Boumelaha, Quartey (76. Zizak), Xhaqku, Yesil, Schleiffer, Stauffer, Colamartino (55. Mihalj), Aziawonou, Nicolic, Safari

Bemerkungen: Grenchen ohne Fumagalli, Kellerhals (gesperrt),  Malacarne, Voglioso, Edward, Fathallah, Bartlome, Maas, Fragapane (alle verletzt).

Mit letztem Aufgebot nach Winterthur (14.05.10)

"Wir bringen schon noch elf Spieler zusammen" witzelte FCG-Trainer Marcel Hottiger. Obwohl er auf die gesperrten Kellerhals und Fumagalli sowie die verletzten Edward, Voglioso und Malacarne verzichten muss. "Trotzdem hoffe ich, dass mein Team gegen Winterthurs Nachwuchs frei aufspielen kann und motiviert ans Werk geht. Letztlich will man noch auf über 40 Punkte kommen und unsere Stellung als Nummer Eins unterstreichen." Das Spiel findet auf dem Sportplatz Flüeli in Winterthur, 3-4 Gehminuten vom Stadion Schützenwiese entfernt statt.

0:0 in Schaffhausen - Harter Platzverweis für Kellerhals (08.05.10)

Originalbericht  - Grenchner Tagblatt

Es lief bereits die 86. Minute, als der Schaffhauser Avni Halimi im Strafraum eine scharfe Hereingabe verpasste und zu Boden ging. «Der Schiedsrichter hatte auf Freistoss für uns entschieden, also wollte Lucien Kellerhals den Ball holen», schildert Grenchens Trainer Marcel Hottiger die Szene aus seiner Sicht. Plötzlich gerieten Kellerhals und der am Boden liegende Halimi aneinander. Wer den Streit begonnen hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Sicher ist: Beim Rencontre hat der Schaffhauser seinen Kontrahenten Kellerhals getreten. Auch Schiedsrichter Adnan Gashi war diese Szene nicht entgangen. Er unterbrach das Spiel sofort, eilte zu seinem Assistenten und beriet sich kurz mit ihm. Dann holte er die beiden Spieler zu sich. Gashis Entscheid: Gelb gegen Halimi, Rot gegen Kellerhals! Ein Urteil, das die Grenchner Bank empörte. Sogar Marcel Hottiger rannte über das halbe Spielfeld zum Schiedsrichter und redete auf ihn ein, doch es nützte alles nichts. Kellerhals musste den Platz verlassen – und war nach dem Spiel frustriert. «Ich weiss nicht, was der gesehen hat», sagte er kopfschüttelnd. «Das war nie und nimmer eine Rote Karte», meint auch Hottiger. Er will die Schuld aber nicht auf den Schiedsrichter schieben. «Der war für mich der beste Mann auf dem Platz.» Mit dem Resultat ist er dennoch zufrieden. «Ich bin froh, dass wir heute einen Punkt gewonnen haben», sagt er. In den letzten beiden Partien warten noch die U-21-Teams aus Winterthur und GC. «Wir möchten die letzten beiden Spiele der Saison anständig zu Ende bringen», so Hottiger.

Schaffhausen - Grenchen 0:0

Sportplatz Bühl. – 240 Zuschauer. – SR Gashi.

Grenchen: Molina; Schleiffer, Boumelaha, Kellerhals, Quartey; Nicolic, Stauffer, Yesil, Mihalj (63. Colamartino); Voglioso (25. Fumagalli), Safari.

Bemerkung: 86. Rote Karte gegen Kellerhals

FCG heute Nachmittag in Schaffhausen (08.05.10)

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Höngg gastiert der FCG heute Nachmittag bei Schaffhausen, welches ebenfalls noch in den Abstiegskampf verwickelt ist. Mit dem Rücken zur Wand wird die "Spielvi" wohl alles unternehmen, dem FCG Punkte abzuknöpfen. "Auf dem kleinen Spielfeld wird es für uns sehr schwierig" weiss Marcel Hottiger aus Erfahrung.

Bei der Berichterstattung zum letzten Heimspiel gegen Höngg ist dem Schreiberling noch ein Fehler unterlaufen, welcher im Team nicht goutiert wurde. Es hiess, dass von der vielgerühmten FCG-Abwehr nur noch Boumelaha in der Startaufstellung war. Dies stimmt natürlich nicht. Mit Captain Lucien Kellerhals stand einer der wichtigsten FCG-Spieler ebenfalls in der Abwehr. Dieser Fehler kam davon, weil der Vergleich mit dem Saisonbeginn gemacht wurde. Damals war Kellerhals verletzt.

Der FCG gewinnt das Mittwochspiel mit 4:2 (05.05.10)

 

Trotz letztem Aufgebot erfüllte der FCG seine Pflichtaufgabe gegen das Schlusslicht Höngg sicher. Speziell erwähnenswert war der Auftritt des 23-jährigen Kaua Safari, der seine hervorragende Leistung mit zwei Toren und einem Assist krönte. Mihalj und der wiedergenesene Fumgalli reihten sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.

 

Mike Brotschi - Grenchner Tagblatt

 

Gegen den Tabellenletzten Höngg musste FCG-Trainer Hottiger tief in seine Trickkiste greifen. Im Vergleich zum Meisterschaftsstart im vergangenen August standen mit Molina, Mihalj, Stauffer und Edward gerade noch vier Stammspieler in der Startaufstellung. Von der vielgerühmten Abwehr stand gestern Abend nur noch Bouemalaha zur Verfügung. Trotzdem gelang den Uhrenstädtern ein Traumstart. Safari erwischte den Gästehüter Schmid in der 9. Minute mit einem Heber zum 1:0 Nur eine Zeigerumdrehung später tauchte der FCG-Stürmer wieder im Strafraum auf. Diesmal landete sein Geschoss im Aussennetz. Mihalji krönte seine Einzelaktion in der 18. Minute indem er auf 2:0 erhöhte. "Ich war fest entschlossen dieses wichtige Tor zu schiessen", freute sich der 22-jährige über seine sehenswerte Einezlleistung. Bis zur Pause hatten die Einheimischen noch zwei Superchancen, die der aufopfernd kämpfende Nicolic versiebte. In der zweiten Halbzeit drehten die Gäste auf. Prompt kamen sie auch zu Chancen, wobei ihr Unvermögen im Abschluss dem FCG entgegen kam. Warum die Zürcher die rote Laterne inne haben, zeigte sich auch in der 73. Minute, als Safari den Ball von einem Gegner zugespielt bekam und nur noch einschieben musste. Nur zwei Minuten später gesellte sich der wiedergenesene Fumagalli zu den Torschützen. "Ein Riesenkompliment gehört Kaua Safari, der die Vorarbeit machte" gestand Fumagalli. Höngg gelang mit einem Doppelschlag noch die Resultatkosmetik zum Endstand von 4:2.

Telegramm:

Grenchen – Höngg 4:2 (2:0).

Brühl: 120 Zuschauer – SR Stomeo.

Tore: 9. Safari 1:0, 18. Mihalj 2:0, 73. Safari 3:0, 75. Fumagalli 4:0, 83. Ugljesic 4:1, 84. Alijaj 4:2.

 

Grenchen: Molina; Colamartino, Kellerhals, Boumelaha, Voglioso; Mihalj (87. Aziawonou), Stauffer, Schleiffer, Nicolic (80. Fathallah); Edward (62. Fumagalli), Safari.

Höngg: Schmid; Widmer, Demasi (46. Capeder), Luks, Ryser (46. Pepperday); Infante, Dzodan, Zogg, Dössegger (76. Alijaj) ; Berger, Ugljesic.

Bemerkungen: Grenchen ohne Quartey, Yesil (beide gesperrt), Malacarne, Xhaqku, Bartlome, Maas, Fragapane (alle verletzt). Höngg ohne Dubuis, Matthieud (beide verletzt).

Trauerminute für das verstorbene Ehrenmitglied Adolf Stüdi.

Verwarnungen: 37. Widmer (Ball wegschlagen), 58. Pepperday (Foul), 77. Mihalj (Foul), 84. Colamartino (Foul), 89. Fathallah (Foul).

Gegen Höngg ohne Malacarne und Xhaqku (05.05.10)

Trainer Marcel Hottiger muss heute gegen das Schlusslicht Höngg auf Abwehrchef Malacarne verzichten. Der Innenverteidiger holte sich im Delsberg-Spiel eine Verhärtung am Muskelansatz des Oberschenkels und fällt zumindest für die heutige Partie aus. Ebenso ist Xhaqku verletzungshalber nicht einsatzfähig. Zu den Abwesenden gesellen sich heute noch Yesil und Quartey, welche in Delémont die vierte gelbe Karte erhielten. Dass die Langzeitverletzten Fumagalli und Aziawonou wieder auf die Bank zurückkehren, dürfte für den FCG zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer sein.

Mittwochspiel gegen Höngg (04.05.10)

Am Mittwochabend, Spielbegin 20 Uhr, empfängt der FCG den SV Höngg. In diesem Spiel werden Mittelfeldakteur Murat Yesil sowie der Defensivspieler Michael Quartey fehlen. Sie kassierten im Spiel gegen Delémont ihre vierte gelbe Karte und sind somit für eine Partie gesperrt. Dafür kehrt Xhaqku nach seiner Spielsperre wieder ins Team zurück.

Oumar Kondé coachte B-Junioren (03.05.10)

Für eine ganz besondere Ueberraschung sorgte Junioren B-Trainer Andre Steiner am letzten Sonntag. Da er sein Team an diesem Sonntagnachmittag selber nicht coachen konnte, fragte er seine beiden Kollegen Oumar Kondé und Philipp Becker an, ob sie seine Mannschaft beim Heimspiel gegen Halten coachen würden. Beim Aufwärmen sorgte der Ex-Grenchner Stürmer Philipp „Bebbi“ Becker bereits für erste Schweissperlen.  Der Ex-Bundesligaprofi (Freiburg/Rostock) managte anschliessend das Team beim Spiel gekonnt und gab den Junioren mit seinen Zurufen stets gute Tipps. Der Match endete 2:2 unentschieden.

Bildlegende: Standen bei den Junioren B an der Seitenlinie: vlnr: Karl Nellen, Philipp Becker und Oumar Kondé (Foto: Mike Brotschi)

 

Grenchen unterliegt im Penaltyfestival (02.05.10)

 

Insgesamt gesehen fiel die 4:1-Niederlage in Delémont zu hoch aus. Es waren nämlich die Grenchner, welche in der ersten Halbzeit, trotz verletzungsbedingtem Ausfall von Abwehrchef Malacarne schon nach fünf Minuten,  das Spieldiktat führten. Die Gastgeber verwerteten bis zur Pause aber zwei ihrer insgesamt drei Torchancen. Ein umstrittener Penaltyentscheid durch den Unparteiischen sorgte dann in der zweiten Hälfte für die Vorentscheidung, denn die Delsberger verwerteten auch ihren zweiten Elfmeter souverän

 

Mike Brotschi - Grenchner Tagblatt

 

Grenchen begann in Delémont sehr druckvoll. Gekonnt steckte das Hottiger-Team den frühen Ausfall des Abwehrchefs Malacarne, der in der 5. Minute wegen einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden musste, weg. In der ersten Viertelstunde hätte es bereits mehr als einmal im Delsberger-Tor einschlagen können. Besonders sehenswert war ein Freistoss von Safari, welcher vom Rücken eines Verteidigers in Corner gelenkt wurde. Keeper Weber hätte nicht einen Hauch einer Chance gehabt an den Knaller ranzukommen. Entgegen dem Spielverlauf gingen die Gastgeber durch Rodriguez in der 25. Minute in Front. Dies nachdem Safari Hüter Weber mit einem weiteren Distanzschuss geprüft hatte. Nach dem anschliessenden Eckball konterten die Jurassier die Grenchner geschickt aus und  schon  stand es 1:0. Die Einheimischen erhöhten in der 38. Minute mittels Elfmeter auf 2:0. Noch vor der Pause verkürzte Safari, der zuvor von Ochs im Strafraum zu Fall gebracht wurde, mittels Penalty auf 2:1. Zu Beginn der zweiten Hälfte suchten die Gastgeber entschlossen die Vorentscheidung. Als Germann von der Mittellinie alleine gegen Molina losziehen konnte schien ein weiteres Delsberger-Tor Tatsache zu werden. Doch der zurückgeeilte Boumelaha und Goalie Molina entschärften die Situation meisterhaft. Ebenso gut machte es der andere Keeper in der 66. Minute. Mit stoischer Ruhe unterband er ein Tor des durchgebrochenen Nicolic. Kurz darauf foulte Voglioso Germann kurz vor der Strafraumgrenze. Der Unparteiische sah das Foul im Strafraum. Sirufo versenkte den hart gepfiffenen ditten Penalty der Partie sicher. Die Vorentscheidung war gefallen. Delémonts Topskorer Rodriguez erhöhte in der 83. Minute per Kopf. Praktisch im Gegenzug bewahrte der einheimische Keeper mit einer sensationellen Fussabwehr sein Team gegen Safari vor einem weiteren Gegentor. Mit diesem Sieg kann sich Delémont weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die Aufstiegsspiele machen, zumal die Jurassier gegen den Lizenzentscheid Rekurs eingelegt haben.

Telegramm:

Delémont – Grenchen 4:1 (2:1).

Blancherie: 580 Zuschauer – SR Pache.

Tore: 25. Rodriguez 1:0, 38. Sirufo (Foulelfmeter) 2:0, 45. Safari (Foulelfmeter) 2:1, 73. Sirufo (Foulelfmeter) 3:1, 83. Rodriguez 4:1.

 

Delémont: Weber; Charmillot (75. Hamzai), Hamidou (43. Steinmann), Sirufo, Ochs; Hulmann, Budimir, Baudry, Barbosa; Rodriguez, Germann (82. Vukoja).

Grenchen: Molina; Quartey, Malacarne (8. Voglioso), Boumelaha, Kellerhals; Nicolic (67. Hamdi), Stauffer, Yesil, Schleiffer; Edward, .

Bemerkungen: Delémont ohne Kollar (verletzt). Grenchen ohne Xhaqku, Zizak (beide gesperrt), Fumagalli, Aziawonou, Bartlome, Maas, Fragapane (alle verletzt) . 

Verwarnungen: 38. Kellerhals (Foul), 45. Quartey (reklamieren), 62. Barbosa (Foul), 68. Yesil (Foul) .

FCG am Sonntagnachmittag in Delémont (01.05.10)

Nachdem der Vorstand keinen Rekurs gegen die Lizenzverweigerung gemacht hat, reist das Hottiger-Team am Sonntag doch etwas desillusioniert nach Delémont. „Deshalb hoffe ich, dass jeder Spieler weiss, dass er jetzt für seine persönliche Zukunft spielt. Wir haben die Qualität um auch in den letzten fünf Partien zu punkten“ zeigt sich Marcel Hottiger kämpferisch.  Im Unterschied zum FCG werde Delémont sicher alles versuchen um doch noch in die Aufstiegsspiele zu gelangen und deshalb Rekurs einlegen. „Delémont liegt uns. Die Mannschaft spielt hervorragenden Fussball, aber wir haben bisher in den Duellen immer sehr gut abgeschnitten".  Gegen Delémont wird Xhaqu wegen einer Spielsperre fehlen.

Kein Rekurs für Lizenzeingabe Challenge League (29.04.10)

Die Rekurskommission der Swiss Football League (SFL) hat dem FC Grenchen die Lizenz für die Challenge League verweigert. Nach eingehender Prüfung des Berichts hat die Geschäftsleitung nun entschieden, auf einen Rekurs zu verzichten.

Verantwortlich für den negativen Entscheid der Rekurskommission sind verschiedene Kriterien im Umfeld des FC Grenchen. So genügt die Infrastruktur im Stadion Brühl den Vorgaben der SFL nicht mehr und die Sicherheit im Stadion ist somit nicht mehr gewährleistet. Ebenfalls ungenügend ist das bestehende Konzept des FC Grenchen bei der Zusammenarbeit mit Vereinen, welche Junioren im Spitzenfussball ausbilden (U-14 und U-15 Mannschaften).

Zudem wurde das aus Sicht der Finanzverantwortlichen des FC Grenchen machbare, nach oben angepasste Budget für die neue Saison in der Challenge League von der SFL als deutlich zu gering beurteilt.

Neue Investitionen in das Stadion Brühl hätten die Vorgaben der SFL nur für die nächste Saison gedeckt. Ab der Saison 2011/12 müssten für weitere bauliche Anpassungen, welche die SFL verlangt, weitere Investitionen in einem sechsstelligen Frankenbereich gemacht werden.

Aus diesen Gründen verzichtet der FC Grenchen in dieser Saison auf einen Rekurs. 

FC Grenchen
Vorsitzender GL                   GL / Sport

Jorge Tomas                        Reto Andres

Galavorstellung der Basler Nachwuchsequipe (24.04.10)

Originalbericht Grenchner Tagblatt

„Wir konnten heute an die Leistung vom Mittwoch anknüpfen und haben sofort das Zepter übernommen“ zeigte sich Basels Trainer Rahmen zufrieden. Man habe in Grenchen eine der besten Halbzeiten im Saisonverlauf gezeigt. Die hervorragenden äusseren Bedingungen beflügelten die Basler Jungprofis, denn optisch präsentierte sich der Rasen im Stadion Brühl bereits in Uhrencup-Form. Das Hottiger-Team hatte sich für das Heimspiel gegen Basels Nachwuchs viel vorgenommen. Sämtliche Taktiken waren von den Gästen aber bereits nach zehn Minuten über den Haufen geworfen worden. Denn schon nach 45 Sekunden klingelte es hinter Molina ein erstes Mal. Zehn Minuten später sorgte Hasler mit seinem zweiten Treffer bereits für eine Vorentscheidung. Die Platzherren konnten dem hohen Tempo kaum folgen. Immer wieder tauchten die Basler im Grenchner Strafraum auf. In der 24. Minute konnte U17-Weltmeister Xhaka im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden. Kaderspieler Schürpf liess es sich nicht nehmen und versenkte den Elfmeter unhaltbar. „Dass wir innert so kurzer Zeit drei Tore kassierten, das hat mir gar nicht gepasst“ so FCG-Abwehrchef Malacarne. Darüber müsse auf jeden Fall noch intern gesprochen werden. Klar sei man gegenüber den Jungprofis, mit nur zwei Tagen Erholungsphase nach dem kräftezehrenden Auswärtsspiel gegen Leader Zürich, vor allem im physischen Bereich, sicher im Nachteil gewesen. „Es soll keine Ausrede sein, aber die Basler waren heute einfach besser und frischer“ zeigte sich Malacarne enttäuscht darüber, dass die bis vor kurzem beste Abwehr der Liga, das Filetstück der Uhrenstädter, nun auch kräftig durcheinander gewirbelt wurde. Trotz dem frühen Dreitore-Rückstand gaben sich die Grenchner nicht geschlagen und kamen auch zu ihren Chancen. Die beste Möglichkeit hatte Yesil noch vor der Pause. Sein Schuss aus 16 Metern zischte aber knapp über die Latte. In der ersten Minute nach dem Seitenwechsel kam Edward nach einer Hereingabe von Safari einen Schritt zu spät und drei Minuten später prüfte Stauffer den Gästekeeper mit einem Distanzschuss. In der 54. Minute stand wiederum Edward im Mittelpunkt. Er brachte den Ball zwar am herausgelaufenen Torhüter vorbei. Unglücklicherweise kullerte das Leder aber auch knapp am Tor vorbei. In der Tat hatten die Platzherren in dieser Phase mehr vom Spiel. Doch nach der zweiten gelben Karte für Xhaqku wurden die Blau-Weissen in ihren Bemühungen wieder zurückgebunden und nur zwei Minuten später erhöhte Xhaka auf 0:4. Nachdem der Ehrentreffer auch Quartey mit seinem Pfostenschuss verwehrt blieb, stand es für das Hottiger-Team nach dem zweiten Penalty von Schürpf zehn Minuten vor Schluss sogar 0:5. In der Nachspielzeit gelang Hamdi nach einer Flanke von Yesil doch noch das Ehrentor. 

Telegramm:

Grenchen  –  Basel-U21 1:5 (0:3) 

Brühl: 200 Zuschauer – SR Jancevski. 

Tore: 1. Hasler 0:1,  10. Hasler 0:2, 24. Schürpf (Foulelfmeter) 0:3, 66. Xhaka G. 0:4, 80. Schürpf (Foulelfmeter) 0:5, 92. Hamdi 1:5. 

Grenchen: Molina; Kellerhals (67. Colamartino), Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Stauffer, Yesil, Nicolic (31. Quartey), Schleiffer; Safari,  Edward (76. Hamdi). 

Basel-U21: Klaus; Sahin, Xhaka T., Cosic, Dinkel; Xhaka G., Schilling, Ritter (77. Nimeley), Schürpf; Baron (87. Eksi), Hasler . 

Bemerkungen: Grenchen ohne Zizak (gesperrt), Aziawonou, Bartlome, Maass, Fumagalli, Fragapane (alle verletzt). Basel-U21 ohne Unal (gesperrt), Gadient, Cecchini (beide verletzt).74. Pfostenschuss Quartey 

Verwarnungen: 37. Xhaqku (Foul), 61. Dinkel (Foul).
Platzverweis: 64. Xhaqku (Gelb-Rot).

Basels Nachwuchs gastiert im Brühl (23.04.10)

Trotz der Niederlage bei Zürichs Nachwuchs vom vergangenen Mittwoch, zeigt sich FCG-Trainer Hottiger nicht unzufrieden mit der Mannschaftsleistung. „Berücksichtigt man die Umstände, wie die äusserst knappe Vorbereitung einzelner Spieler, welche am Mittwochabend nach der Arbeit zum Teil aus der Westschweiz anreisen mussten, sowie die Umstellung in der Hintermannschaft durch die Spielsperre von Boumelaha und den verletzungsbedingten Ausfall von Quartey, so bot mein Team vor allem in der ersten Hälfte eine hervorragende Partie.“ Dazu komme, dass das Spiel in der zweiten Hälfte quasi innert einer Viertelstunde mit faktisch zwei Eigentoren entschieden wurde. Gegen Basels Nachwuchs will das Team nun zuhause wieder andern Fussball zeigen, als dies zuletzt gegen Muttenz der Fall war. „Wir versuchen das Beste zu geben“ verspricht Hottiger, der jetzt auf die Rückkehr von Boumelaha und Quartey zählt. Durch die fünf Gegentore in Zürich wurde die FCG-Abwehr als beste Defensive der gesamten 1. Liga vom Thron gestossen, liegt aber mit 26 Gegentreffern immer noch auf Platz drei. Auf die Fans wartet am Samstag also ein interessanter Vergleich, trifft doch mit Basels Nachwuchs eine der treffsichersten Offensive auf eine der stabilsten Verteidigung.

Klare 5:2-Niederlage gegen Leader Zürich (21.04.10)

Dem FCG gelang noch vor der Pause der verdiente Ausgleich zum 1:1 durch Safari. Dies nach einer hervorragenden ersten Hälfte bei der der FCG mehr Spielanteile zu verzeichnen hatte. Gleich nach der Pause schossen die Gastgeber das 2:1. Mit einem Doppelschlag durch ein Eigentor und einem abgefälschten Ball machte Zürich dann in der 63./64 Minute alles klar. Yesil gelang mit einem Weitschuss noch das 4:2, ehe die Zürcher nach einem Konter in der 77. Minute das Schlussresultat von 5:2 erzielten.

Originalbericht Grenchner Tagblatt

«Ich kann meiner Mannschaft in Sachen Leistung keinen Vorwurf machen. Die Spieler haben alles gegeben», sagte FC-Grenchen-Trainer Marcel Hottiger. Sie hätten in der zweiten Hälfte während 20 Minuten den Faden verloren, da seien dann halt drei Gegentore gefallen. «Das Eigentor hat uns das Genick gebrochen », so Hottiger weiter. Da der FC Grenchen häufig unter der Woche spielen und weite Wege auf sich nehmen muss, haben die Spieler viel Stress, «da kommt halt der letzte Pass oft nicht an», bestätigt Hottiger. Erwähnenswert im Spiel der Grenchner sind die beiden sehenswerten Treffer. In der 34. Minute schlug Goalie Molina einen Ball über 50 Meter ab, der kam genau bei Stürmer Safari an, der lief bis zur Strafraumgrenze und schloss mit einem schönen Schuss den perfekten Konter ab. Der zweite Treffer durch Yesil war sogar noch schöner anzusehen. Der Weitschuss aus rund 20 Metern fand genau den Weg ins hohe Eck. Trotz der klaren Niederlage muss sich Grenchen keine Sorgen um den Abstieg machen. «Abstiegssorgen hatten wir nach der zweiten Runde bereits nicht mehr», sagte Hottiger mit einem Lächeln.

Zürich U21 - Grenchen 5:2 (1:1)

Allmend Brunau. – 150 Zuschauer. – SR: Fähndrich.

– Tore: 27. Ladner 1:0. 34. Safari 1:1. 48. Mariani 2:1. 61. Eigentor Xhaqku 3:1. 63. Audino 4:1. 74. Yesil 4:2. 77. Brunner 5:2.

Grenchen: Molina (70. Durmaz); Kellerhals, Malacarne, Xhaqku, Colamartino; Stauffer, Yesil, Schleiffer, Nicolic (56. Mihalj); Abayateye, Safari (79. Fatahallah).

Auswärtspartie gegen Spitzenreiter Zürich U21 (21.04.10)

Heute Abend gastiert der FCG beim Topteam der Gruppe 2, beim FC Zürich U-21. Dessen bisheriger Trainer Urs Fischer wurde am letzten Weekend interimsmässig als Nachfolger des gechassten FCZ-Trainers Bernard Challandes eingesetzt. "Für uns sind die kommenden zwei Partien gegen Zürich und Basel unsere Finalspiele" bezeichnete FCG-Trainer Marcel Hottiger die zwei Topspiele. Nach dem etwas überraschenden Punktverlust gegen Muttenz, wird der FCG nun versuchen, gegen die zwei Favoriten zu punkten. Der Zürcher Nachwuchs blieb in diesem Frühjahr bisher ungeschlagen. In den sechs Partien trafen die Zürcher Stürmer 21 mal ins gegnerische Tor. Zudem besitzen sie neben Grenchen die beste Abwehr der Liga. Eine äusserst spannende Ausgangslage. Spielbeginn heute Abend um 19.30 Uhr auf der Allmend Brunau, Zürich - R1.

Hans-Peter Kilchenmann wird neuer FCG-Trainer (19.04.10)

Der neue Trainer des FC Grenchen ab der nächsten Saison heisst Hans-Peter Kilchenmann. Der 47-jährige Berner, wohnhaft in Zollikofen, kann bereits eine langjährige Trainerkarriere vorweisen. 

Aktuell sehr erfolgreich beim FC Bern (2.Liga inter) tätig, entspricht Hans-Peter Kilchenmann ideal dem Anforderungsprofil, welches der FC Grenchen an den neuen Trainer gestellt hat. 

Hans-Peter Kilchenmann ist als guter Ausbildner und Motivator bekannt und kann sportliche Erfolge vorweisen. Er kennt die regionale Fussballszene ausgezeichnet und steht im Ruf, beim jeweiligen Verein langfristig zu arbeiten. Dies sind die wichtigsten Punkte, mit welchen Hans-Peter Kilchenmann die Verantwortlichen des FC Grenchen überzeugt hat.

Bildlegende: vlnr Jorge Tomas, Hans-Peter Kilchenmann und Reto Andres (Foto: Mike Brotschi)

Torhütertrainer Charly Zingg verlängert beim FCG (19.04.10)

Charly Zingg wird sein Engagement beim FC Grenchen um eine weitere Saison verlängern. Nebst dem Training mit den Torhütern der 1. Mannschaft wird Charly Zingg vermehrt mit den Torhütern in der Juniorenabteilung arbeiten

Glücklicher Punkt gegen Muttenz (17.04.10)

Dem FCG gelang trotz einer miserablen ersten Halbzeit und einem Eintore-Rückstand letztlich noch der Ausgleich zum 1:1. Edward stand in der 83. Minute goldrichtig. Im Nachstochern konnte er den Ball über die Linie bugsieren.

Originalbericht Grenchner Tagblatt

„Die Mannschaft ist heute einfach nie richtig ins Spiel gekommen“ zeigte sich FCG-Trainer Hottiger nach der Partie enttäuscht. Man habe in der ersten Halbzeit einfach nur lange Bälle nach vorne gespielt und das sei definitiv nicht die Art und Weise, wie man sich vor eigenem Publikum präsentieren wollte. „Dass mein Team heute nicht an die Leistung vom vergangenen Samstag in Laufen anknüpfen konnte, war heute meine grösste Überraschung.“ Muttenz startete nicht wie ein Team, welchem das Wasser bis zum Hals steht in die Partie. Spritzig und lauffreudig vermochten sie die Gastgeber mit frühem Forechecking unter Druck zu setzen. Ein Prellball - notabene nach einem Grenchner Einwurf in der eigenen Platzhälfte - entwickelte sich als ideale Vorlage für Weisskopf. Da Molina beim Herauslaufen etwas zögerte, kam der Basler eher an den Ball und konnte aus spitzem Winkel zum 0:1 einschieben. Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe die Uhrenstädter zu ihrer ersten nennenswerten Chance kamen. Der Gästekeeper machte aber Safaris Abschlussversuch mit einer Beinabwehr unschädlich. Ein Lattenschuss von Shashivari untermauerte die nicht unverdiente Muttenzer Pausenführung. Die Platzherren fanden gegen die aufsässigen Gäste auch zu Beginn der zweiten Hälfte kein Rezept. Das Grenchner Spiel wirkte zu statisch und zu viel wurde dem Zufall überlassen. Die zweite Grenchner Chance gab es erst nach Ablauf einer Stunde. Safari wurde von Schleiffer lanciert. Der Grenchner Stürmer düpierte den letzten Muttenzer Verteidiger und drang in den Strafraum ein, wo er aus aussichtsreicher Position kläglich über das Tor schoss. Eine weitere gute Möglichkeit hatte Edward. Bei seinem Schuss aus der Drehung hatte aber ein Verteidiger noch ein Bein dazwischen. Der Ball landete knapp neben dem Tor.Dafür stand der Grenchner Routinier zehn Minuten später goldrichtig. Der Gästekeeper konnte einen Kopfball von Safari nicht behändigen. Edward konnte erben. Im Nachstochern bugsierte er den Ball noch über die Linie. „Ich bin froh hat die Mannschaft in der zweiten Halbzeit reagiert. Wir hatten zwei, drei hochkarätige Chancen, während wir dem Gegner keine Tormöglichkeit mehr zugestanden. So gesehen hätten wir den Match noch gewinnen können“ resümierte Hottiger, verschwieg aber auch nicht, dass Muttenz sich diesen Punkt verdient hatte.

Telegramm:

Grenchen  –  Muttenz 1:1 (0:1) 

Brühl: 260 Zuschauer – SR Gashi. 

Tore: 23. Weisskopf 0:1, 83. Edward 1:1. 

Grenchen: Molina; Quartey, Malacarne, Boumelaha (56. Mihalj), Xhaqku; Stauffer, Yesil, Nicolic (81. Voglioso), Schleiffer (68. Hamdi); Safari, Edward. 

Muttenz: Reist; Sander, Maissen M., Tanner, Munoz; Zanfrini, Tato (94. Neuhaus), Amiti, Rahmen; Weisskopf (80. Maissen N.), Shashivari (84. Sanseverino). 

Bemerkungen: Grenchen ohne Kellerhals (gesperrt), Bartlome, Maass, Fumagalli, Fragapane (alle verletzt). Muttenz ohne Akbulut (gesperrt), Erbacher, D'Amelio, Argin (alle verletzt), Biancavilla, Aebi (beide abwesend).    

Verwarnungen: 17. Munoz (Foul), 52. Shashivari, Boumelaha (Unsportlichkeit), 74. Zanfrini (Ball wegschlagen), 78. Sander (Foul), 90. Reist (Spielverzögerung

Heimspiel gegen Muttenz (17.04.10)

„Für mich war es enorm wichtig, dass die Mannschaft am letzten Wochenende gegen Laufen wieder auf die Siegstrasse zurückgekehrt ist“ zeigt sich FCG-Trainer Hottiger optimistisch für die nächsten Partien. Man habe  ausser der etwas bitteren Niederlage in Wangen bisher eine überaus gute Frühlingsrunde absolviert.  „Mit dem Sieg in Laufen hat die Mannschaft ein Zeichen gesetzt. Sie ist gewillt bis zum Meisterschaftsende ihr Bestes zu geben.“  Obwohl man zwar nach vorne schiele, nehme man nun in dieser entscheidenden Phase Spiel für Spiel. Trotzdem verheimlicht Hottiger nicht, dass man gegen Muttenz gewinnen will. Mit drei weiteren Punkten könne man nächste Woche die beiden Partien gegen die favorisierten Teams von Zürich und Basel etwas beruhigter angehen. Gegen Muttenz wird den Uhrenstädtern Captain Kellerhals wegen einer Spielsperre fehlen. 

Trainerfrage ist geklärt (15.04.10)

Beim FCG ist man sich mit einem Trainerkandidaten soweit einig, dass Anfang nächste Woche informiert werden kann. Im Moment ist die FCG-Geschäftsleitung gemäss Auskunft von Reto Andres noch daran mit dem Nachfolger von Marcel Hottiger letzte Details abzuklären.

Verdienter 3:1-Erfolg (10.04.10)

Originalbericht Grenchner Tagblatt

Der FC Grenchen kam in Laufen zu einem auch in der Höhe verdienten 3:1-Erfolg und gab damit die richtige Antwort auf die doch eher überraschende Niederlage in Wangen. Grenchen entschied die Partie vor allem auch, weil man taktisch besser war. Trainer Marcel Hottiger beobachtete die Laufentaler und war darüber im Bilde, dass der Gegner zuletzt zweimal früh in Rückstand geriet. Erstmals mit zwei Stürmern antretend, wurde das Heimteam von Beginn weg gehörig unter Druck gesetzt. Vor allem Kevin Schleiffer, eigentlich im linken Mittelfeld vorgesehen, gab zu Beginn den dritten Stürmer, was die Laufner Defensive arg durcheinander brachte. In der vierten Minute zog Stauffer rechts aussen durch, passte vor das Tor, wo Laufens Goalie Hernandez den Schuss von Schleiffer noch abwehren konnte. Gegen den Nachschuss von Safari war er dann aber machtlos. Sieben Minuten später gewann der lauffreudige Abayateye auf Höhe der Mittellinie ein Kopfballduell und lancierte Safari. Der blieb zwar an Hernandez hängen, doch Schleiffer erbte. «Wir konnten es uns nach dem frühen 2:0 leisten, das Spiel zu kontrollieren, zumal wir uns auf eine stabile und gute Defensivarbeit verlassen konnten», meinte Hottiger.

Laufen - Grenchen 1:3 (0:2)

Nau. – 250 Zuschauer. – SR: Schenk. – Tore: 4. Safari

0:1. 11. Schleiffer 0:2. 62. Stauffer 0:3. 72. Sibilia 1:3.

Grenchen: Molina; Quartey, Malacarne, Boumelaha, Kellerhals; Stauffer, Yesil, Nikolic (79. Aziawonou), Schleiffer ; Safari (88. Voglioso), Abayateye.

Auswärtspartie gegen Laufen - Reaktion auf die Wangen-Niederlage (09.04.10)

"Leider ist es uns nicht gelungen in Wangen die positive Serie fortzusetzen" blickt FCG-Trainer Hottiger zurück. Man habe über die Ostertage Zeit gehabt die Umstände, welche zur ersten Niederlage in diesem Jahr führten, zu verdauen. "Gegen Laufen wollen wir eine Reaktion zeigen." Dies werde aber sehr schwer werden. Einerseits fehlen dem FCG mit Aziawonou, der immer noch verletzt ist und Xhaqku, der gesperrt ist, zwei wichtige Leistungsträger. Andererseits gilt Laufen als Kampftruppe und die Verhältnisse in Laufen gelten allgemein als schwierig.

Freundschaftsspiel: Der FCG gewinnt gegen Concordia 3:1 (06.04.10)

Am Dienstagabend bestritt der FCG bei Concordia Basel ein Freundschaftsspiel. Trotz zahlreichen Absenzen gewann der FCG das Spiel mit 3:1 (Pausenstand 1:0). Nikolic, Colamartino und Da Silva schossen die Tore für die Grenchner.

FCG kassiert erste Niederlage im 2010 (02.04.10)

Fussballnetz.ch

Der Wettergott ist mit Bestimmtheit kein Fussballfan, zumindest wenn es um die Begegnungen der Kantonsrivalen Wangen und Grenchen geht. Am 7. März lag auf der Chrüzmatt eine geschlossene Schneedecke, die ein reguläres Fussballspiel verunmöglichte. Beim zweiten Versuch am Gründonnerstag setzte eine Viertelstunde vor Spielbeginne ein wolkenbruchartiger Graupelregen ein und verhinderte dadurch ein Spiel unter guten äusseren  Bedingungen. Die entstandenen schwierigen Platzverhältnisse stellten nicht nur an die Akteure hohe Anforderungen sondern auch  für den Schiedsrichter war es äusserst delikat zu entscheiden, ob nun  eine Regelwidrigkeit zu sanktionieren war oder als  Folge des schwer zu bespielenden Terrains unbestraft bleiben konnte.
Die Ausgangslage war klar. Wollten die Wangner ihre ungemütliche Tabellenlage verbessern, müssen im letzten Drittel der laufenden Meisterschaft unbedingt Punkte her.  Mit Betonung auf Punkte, das heisst nicht anderes als Siege, werden doch Unentschieden mit bloss einem Punkt belohnt und damit kommt man schlecht vom Fleck. Dabei soll auch der Heimvorteil ausgenützt werden und diesen können die Schützlingen von Goran Pekas in diesem Monat gleich vier Mal für sich beanspruchen. Trotz den erwähnten schwierigen Platzverhältnisse, wobei sich das Bauamt der Gemeinde alle Mühe gegeben hatte, das Spielfeld optimal herzurichten,  gab es kein langes Abtasten. Die Platzherren versuchten, das Heft gleich von Anbeginn an in die eigenen Hände zu nehmen und traten dementsprechend auf. Der Erfolg liess auch nicht lange auf sich warten. In der 11. Minute konnte Thomas Bigler ein Zuspiel von Bozo Predojevic auf der linken Seite  aufnehmen. Geschickt lenkte  er den Ball über den herauslaufenden gegnerischen Torhüter Pablo Molina hinweg  und spedierte das Streitobjekt in die weitere hohe Ecke zur 1:0 Führung.
Wer nun erwartete, ein torreiches Treffen mitzuerleben, sah  sich getäuscht. Wohl niemand glaubte  zu diesem Zeitpunkt,  der Wangner Führungstreffer  würde bereits zum Sieg reichen. Möglichkeiten zu weiteren zählbaren Erfolgen hatten vorerst die Einheimischen. Doch Thomas Bigler zielte unbehindert neben das Tor und auch Mato Maric  hatte aus einer ähnlichen Situation kein Abschlussglück. Die Gäste brauchten Standardsituationen, um den heimischen Torhüter beunruhigen oder gar beschäftigen zu können. Einen Freistoss aus einer Distanz von 25 Metern, von Kaua Safari ausgeführt, verfehlte das Ziel aber beträchtlich. Hingegen war Dedaj bei einem weiteren Freistoss gefordert. Er lenkte den Ball via Pfosten in Corner. Und gefordert war auch Molina auf der Gegenseite kurz vor dem Halbzeitpfiff bei einem Abschlussversuch von Mladen Vidovic.
Nach dem Seitenwechsel suchten die Gäste mit mehr Offensivaktionen ihren Eintorerückstand auszugleichen. Doch  die Hintermannschaf der Platzherren tat es den Besuchern gleich und liess sich nicht in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Ein Versuch der Grenchner, mit einem Distanzschuss zum Erfolg zu kommen, endete beinahe erfolgreich. Der Ball, aus 30 Metern  abgegeben, landete an der Querstange. Eine Vorentscheidung schien in der 65. Minute zu fallen als Bigler den Ball an Torhüter Molina vorbei brachte, nicht aber am eingewechselten  Quartey, der im Zurücklaufen knapp vor der Torlinie noch befreien konnte.
Gegen Spielende blieb das Auslassen von Torchancen für die Wangner, entgegen der oft zitieren Aussage: «wer die Tore nicht selber schiesst, bekommt sie», für einmal ohne Folgen. So beispielsweise in der 83. Minute, als Vilson Dedaj einen Ball von der Brust abprallen liess und dieser vom Pfosten in Corner landete. Es blieb beim über alles gesehenen nicht unverdienten zweiten Heimsieg in Folge für den FCW.
Goran Pekas’ Meinung dazu: «Wir liessen uns von anfangs dieser Woche ausgesprochenen Sanktionen gegen den FC Basel, die auch für uns Auswirkungen hatten, nicht ablenken. Bei der Thematisierung der Vorfälle hatte ich meinen Spielern nahegelegt, selber sportlich zu reagieren und uns mit guten Leistungen Schritt für Schritt nach vorne zu arbeiten. Ein erster Schritt ist uns heute mit einer taktisch einwandfreien Leistung gelungen. Wir haben während 90 Minuten diszipliniert gespielt und dafür mache ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment.»    

Wangen - Grenchen 1:0 (1:0)
Chrüzmatt – 224 Zuschauer. – Schiedsrichter: Reto Walker .
Tor: 11. Bigler 1:0.
Wangen: Dedaj; Zimmerli, Knezevic, Panzeri, Welti; Hasanovic, Vidovic, Predojevic (81, Bossert); Diener, Bigler (72. Mendi), Mato Maric (62. Hasani).
Grenchen: Molina; Kellerhals (56. Quartey), Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Yesil, Stauffer, Da Silva (46. Hamdi), Safari; Nicolic (68. Colamartino), Abayateye.  
Bemerkungen: Wangen ohne Cubi, Hajdari und Catalano (alle verletzt), Jakupovic (RS), Kummer und Marco Maric abwesend. Grenchen ohne Fumagalli und Aziawonou (beide verletzt) sowie Schleiffer (gesperrt9:. Verwarnungen: 44. Predojevic (Ballwegschlagen), 70. Hasanovic (Reklamieren), 74. Xhaqku (Foul). 51. Lattenschuss Grenchen. Cornerverhältnis 4:4.

Heute Abend Nachtragsspiel gegen Wangen (01.04.10)

"Der Zeitpunkt für die Ankündigung eines Trainerwechsels ist immer ungünstig" meint FCG GL-Mitglied Reto Andres zur Meldung, dass der FCG die Zusammenarbeit mit Marcel Hottiger nächste Saison nicht mehr fortführen wird. Grundsätzlich gehe man aber davon aus, dass die Mannschaft die Qualität hat weiterhin vorne mitzumischen. "Aus diesem Grund haben wir das Lizenzgesuch für die Challenge League beim Verband eingereicht und somit auch von unserer Seite her ein Zeichen gesetzt." Die Mannschaft habe sich auch das Ziel gesetzt, vorne dabei zu sein. "Wir rechnen damit, dass das Team heute Abend gegen Wangen an die Leistung gegen Solothurn anknüpfen kann." Neu ist der Brasilianer Da Silva von Winterthurs Nachwuchs beim FCG spielberechtigt. Kevin Schleiffer wird eine Sperre absitzen müssen und Aziawonou's ist fraglich. Über seinen Einsatz werde kurzfristig entschieden.

Trainer Marcel Hottiger und der FC Grenchen gehen getrennte Wege (31.03.10)

Der FC Grenchen hat sich entschieden, den im Sommer 2010 auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Marcel Hottiger nicht zu verlängern. 

Nicht sportliche, sondern finanzielle Überlegungen haben den FC Grenchen zu diesem Schritt bewogen. Auch der FC Grenchen bekam die Auswirkungen der wirtschaftlich schwierigen Situation zu spüren. Für die neue Saison sind massive Budgetkürzungen nicht zu vermeiden. Der Fokus soll zudem vermehrt auf regionale Spieler gerichtet werden. 

Der FC Grenchen dankt Marcel Hottiger für seine ausgezeichnete Arbeit und ist überzeugt, dass er mit dem Team die erhofften Ziele auch in dieser Saison erreichen wird. 

Marcel Hottiger begann im Herbst 08 mit seiner Arbeit und bekam die Vorgabe, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten. Nach einer überzeugenden Rückrunde und toller Aufholjagd konnte sich das Team Ende Saison 08 / 09 bis auf den 8. Rang verbessern.

Auf die laufende Saison hin wurde der Vertrag mit Marcel Hottiger verlängert und gleichzeitig das Budget massiv erhöht. Leider sind nun finanzielle Korrekturen auf die Saison 2010/2011 unumgänglich.

Der FCG besiegt Solothurn mit 2:0 (28.03.10)

Rein an der Zeit des Ballbesitzes gemessen, wäre das Solothurner Derby in der 1. Liga eigentlich ausgeglichen verlaufen. Doch Grenchen war individuell besser besetzt und im Sturm viel gefährlicher, während Solothurn willig aber harmlos agierte. So fiel der 2:0-Sieg für den FCG eher zu knapp aus.

Quelle Fussballnetz.ch

Immerhin: 57 Matchballspenden belegen, dass das Solothurner Derby in der Region weiterhin grosses Interesse auslöst. Obwohl man gerne auf beiden Seiten mehr Einheimische im Einsatz sehen würde, wagten sich trotz kaltem Nieselregen 550 Fussballfans ins Grenchner Brühl.
Der Start war flott und verlief optisch ausgeglichen. Rasch war aber zu erkennen, dass der FCG im  Angriff mit dem Duo Edward/Safari die gefährlicheren Spitzen hat. Das zahlte sich in der 24. Minute aus: Kaua Safari setzte sich auf der linken Seite durch und Edward „würgte“ die flache Hereingabe irgendwie über die Linie zum 1:0. Und bereits in der 61. Minute brachte Safari mit dem 2:0 die drei Punkte definitiv für Grenchen ins Trockene.

„Trainer Hottiger hat mich aufgefordert, die Verantwortung zu übernehmen“, sagte Kaua Safari nach seinem bisher besten dem Match für Grenchen. „Ich fühlte mich geehrt und habe mich mental sehr gut vorbereitet. Ich wollte im Derby unbedingt ein Tor schiessen, weil ich weiss wie wichtig ein Sieg im Derby für den FCG ist.“
Der eigentliche Matchwinner war aber ein anderer FCG-Neuling: Nicola Nikolic war im Mittelfeld omnipräsent, gewann fast alle Zweikämpfe und spielte kluge Bälle in den Angriff. Die Nummer 19 war der beste Mann auf dem Platz.

Dreimal Sallin Retter in der Not
Nicht weniger als dreimal (32., 59. und 71. Minute) rettete auf der anderen Seite die andere Nummer 19, Raphael Sallin, auf der Linie für den bereits geschlagenen FCS-Goalie Sandro Fleuti. Wirklich grosse Solothurner Chancen waren dagegen keine zu notieren. Andererseits drosch Edward in der 67. Minute Hamdis überlegten Rückpass von der Grundlinie aus 6 Metern übers Tor. Der Grenchner Sieg hätte also auch klarer ausfallen können.

Die FCS-Schlussoffensive fiel zu harmlos aus und brachte die stabile FCG-Defensive nie ernsthaft in Bedrängnis. FCS-Assistenztrainer Marc Rüetschli, selber bis vor kurzem noch Goalgetter, hielt es deshalb kaum mehr auf der Bank aus. Er erkannte den entscheidenden Unterschied in der individuellen Klasse der Stürmer, und er war gar nicht zufrieden mit seinem Team: „Das war eine schwache Leistung. Nur in der ersten Halbzeit konnten wir den einen oder anderen guten Angriff über die linke Seite mit Gabriel Buckson lancieren. Aber nach dem vermeidbaren Rückstand waren wir nicht mehr in der Lage zu reagieren.“ 

Telegramm:

Grenchen – Solothurn 2:0  (1:0). 

Brühl: 550 Zuschauer – SR Kehl. 

Tore: 24. Edward 1:0,  61. Safari 2:0. 

Grenchen: Molina; Kellerhals, Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Edward (89. Colamartino), Stauffer, Aziawonou (46. Hamdi), Nicolic (77. Fathallah), Schleiffer; Safari. 

Solothurn: Fleuti; Hug, Hartmann, Liloia, Sallin; Piperno (60. Kalina), Simic (60. Hesse), Meier, Buckson; Messer (70. Bakayoko), Da Costa. 

Bemerkungen: Grenchen ohne Bartlome, Maas, Fumagalli, Quartey, Yesil, Fragapane (alle verletzt). Solothurn ohne Hasler P. (gesperrt), Jegge, Hasler D. (beide verletzt). 

Verwarnungen: 64. Hesse (Foul),  66. Schleiffer (Foul), 77. Sallin (Foul), 82. Stauffer  (Foul).

FCG Classic-Night: I Quattro vor ausverkauftem Haus (28.03.10)

Der FCG sorgte mit der Classic-Night nebst dem Uhrencup für einen weiteren kulturellen Höhepunkt in Grenchen. Vor über 450 Zuschauern begeisterten die vier Tenöre von I Quattro mit ihren geschickt arrangierten Cover-Versionen von Schweizer Hits. "Man spürte bereits bei den Nachwuchskünstlern die Emotionen, das Publikum machte begeistert mit" schwärmte Ex-FCG Präsident und Mitorganisator Thomas Vogt. Man könne die Symbiose Musik und Sport durchaus weiterverfolgen. Eine Tradition, die man in Grenchen wieder aufleben lassen könne. "Wir haben jetzt einmal einen Anfang gemacht. Wir werden schauen was für die Junioren-Abteilung herausschaut und dann beurteilen, wie es weitergeht. Wir haben für die Zukunft noch viele Ideen. Wichtig ist uns, dass die Leute in Grenchen merken, dass der FCG etwas zurückgeben will. Dass der FCG nicht nur ein Fussballclub ist, sondern, dass er eine Institution ist, die zu Grenchen gehört.Man darf also durchaus gespannt sein, wie es weitergeht" schloss Vogt.

Derby gegen Solothurn: Scharte aus dem Hinspiel muss ausgewetzt werden (27.03.10)

„Das Hinspiel war unsere bisher schlechteste Saisonleistung“  blickt FCG-Trainer Hottiger auf die letzte Begegnung gegen Solothurn zurück. Man habe diese Woche im Training viel darüber gesprochen. „Am Sonntag gilt es nun diese Scharte auszuwetzen.“ Nachdem die Verletzungshexe erneut zugeschlagen hat und Tobias Fumagalli wegen einem gebrochenen Fuss bis Ende Saison ausfällt, glaubt Hottiger, dass die schweren Verletzungen sein Team näher zusammengebracht haben. Den Grenchnern ist auch bewusst, dass Solothurn mit dem Rücken zur Wand steht und deshalb im Derby alles geben wird. „Wir erwarten einen kämpferisch, aggressiven Gegner. Wir sind uns auch bewusst, dass das ein hartes Derby geben wird, welches den Zuschauern Spektakel bietet“ prognostiziert Hottiger. Auch für den FCG ist das Derby gegen die Ambassadoren äusserst wichtig: „In den nächsten vier Partien, gegen die abstiegsbedrohten Teams, müssen Punkte her. Danach werden wir sehen in welche Richtung es gehen wird“ verrät Hottiger.

Erneute Hiobsbotschaft: Fumagalli fällt bis Ende Saison aus (22.03.10)

Für Trainer Hottiger kommt es wirklich "knüppeldick". Nach Maass und Bartlome hat es gestern in der Partie gegen Münsingen auch Tobias Fumagalli erwischt. Der Offensivspieler hat sich den Mittelfussknochen gebrochen und fällt bis Saisonende aus. Wir wünschen dem sympathischen Basler gute Besserung.

Remis nach zwei frühen Toren in Münsingen (21.03.10)

Mike Brotschi - Grenchner Tagblatt

Eigentlich war die Partie nach wenigen Minuten bereits gelaufen. Fumagalli hatte den FCG in der 4. Minute bei einem von Stauffer getretenen Freistoss in Führung gebracht. Eine Unkonzentriertheit der Grenchner Hintermannschaft nutzte Zanni eine Minute später zum Ausgleich. "Wir haben bisher gegen zwei Spitzenmannschaften gespielt" resümierte FCG-Trainer Hottiger nach dem Match. Beide Male sei man in der ersten Hälfte das bessere Team gewesen. Warum man dann in der zweiten Hälfte das Spiel jeweils aus der Hand gab, müssen ihm die Routiniers wie Aziawonou, Edward und Malacarne im Gespräch noch erklären. "Da erwarte ich einfach mehr." In der Tat hatten die Gäste nach dem sofortigen Ausgleich Mühe wieder ins Spiel zu finden. Münsingen wirkte in allen Belangen spritziger. "Wenn wir nicht wie die Löwen kämpfen und nicht bereit sind alles zu geben, gewinnen wir keinen Match in der 1. Liga" gab Münsingen-Trainer Feuz sein Erfolgsrezept preis. Dass die Aaretaler ihre Punkte in der bisherigen Meisterschaft nicht gestohlen haben, musste gestern auch der FCG eingestehen. Die Platzherren überzeugten durch einen beeindruckenden Zug aufs Tor und nützten jede Möglichkeit zum Erfolg zu kommen. In der 19. Minute verzog Lavorato und zwei Minuten später konnte Molina einen harten Freistoss von Suter wegfausten. "Mit dem Unentschieden bin ich zufrieden. Münsingen hat heute immerhin die ersten zwei Punkte in diesem Jahr abgegeben. Wenn wir den Anschluss nach vorne nicht verlieren wollen, so müssen wir am nächsten Sonntag das Derby gegen Solothurn gewinnen" schloss Hottiger. 

Telegramm: 

Münsingen – Grenchen 1:1 (1:1). 

Sandreutenen: 320 Zuschauer – SR Spohr. 

Tore: 4. Fumagalli 0:1, 5. Zanni 1:1.  

Münsingen: Müller; Suter, Mijatovic, Muhmenthaler, Strahm; Lavorato, Gerber, Christen (85. Wyss), Herren; Zanni (75. Raso), Battista (66. Bielik). 

Grenchen: Molina; Kellerhals, Malacarne, Boumelaha, Xhaqku; Edward, Stauffer, Aziawonou (86. Nikolic), Schleiffer; Fumagalli (80. Colamartino), Safari. 

Bemerkungen: Münsingen ohne Bärtsch, Zeugin (verletzt), Olujic (abwesend), Grenchen ohne Yesil (verletzt), Fragapane (abwesend). 

Verwarnungen: 71. Xhaqku (Foul), 86. Strahm (Foul).

Der FCG ist morgen in Münsingen zu Gast (20.03.10)

Am Sonntagnachmittag reist der FCG zum optimal gestarteten Münsingen. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien konnten sich die Aaretaler in der Spitzengruppe einnisten.  Für FCG-Trainer Hottiger ist klar, dass man im Kampf um die vorderen Plätze punkten muss: „Nach dem Punktgewinn gegen YF Juventus haben wir den Anschluss einigermassen halten können. Mit der kämpferischen und oft auch spielerischen Leistung auf dem kräftezehrenden Boden, war ich sehr zufrieden. Bei der Chancenauswertung und den stehenden Bällen müssen wir uns aber noch steigern.“ Ob die angeschlagenen Defensivspieler Kellerhals, Xhaqku und Quartey am Sonntag zur Verfügung stehen, ist bei den Grenchnern  noch offen.

Nachtragspiel gegen Wangen am 1. April (19.03.10)

Das verschobene Auswärtsspiel gegen Wangen wird am Gründonnerstag, 1. April um 19.30 Uhr nachgeholt. Eventuell findet dann am Osterdienstag noch ein Freundschaftsspiel gegen Concordia Basel statt.