FC Grenchen 15 – FC Oensingen

FC Grenchen 15 0 - 0 FC Oensingen
09. Sep 2017 - 17:00Stadion Brühl

FCG 15 – FC OENSINGEN 0:0
Brühl. – 200 Zuschauer. – SR Matosevic.
FCG 15: Leuenberger; Ressil, Hügli, Pickel, Sutter; Büschi, Nastoski, Zayas (63. Alimusaj), Bianco (53. Corti), Laus (75. Redzepi), Ramani.
Bemerkungen: FCG 15 ohne Conde, Fragapane, Rihs, Eggenschwiler, Csima (alle verletzt).

Ein Dämpfer für den FCG 15

Im Heimspiel gegen den FC Oensingen ist der FCG 15 nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen. Die Uhrenstädter hättenaufgrund ihrer Leistung den Sieg gegen den Aufsteiger auch nicht verdient gehabt.

Nein, es war kein typisches 0:0-Spiel trotz garstigen Bedingungen auf dem Brühl. Im Gegenteil: Sowohl der spielbestimmende Gastgeber alsauch der kecke Aufsteiger besassen genügend Chancen, um gleich mehrere Treffer zu erzielen. Entweder scheiterten die Stürmer jedoch an denguten Goalies, am tiefen Terrain oder am eigenen Unvermögen. Oensingen versteckte sich auf dem Brühl keineswegs und besass seine besteChance nach 18 Minuten, als gleich zwei Akteure alleine vor Goalie Leuenberger im Strafraum auftauchten. Der FCG hätte nach 30 Minuten inFührung gehen müssen, als Laus seinen Sturmpartner Ramani bediente, das Leder im Sechsmeterraum gleich mehrere Füsse berührte undschliesslich im allgemeinen Wirrwar auch noch am Pfosten abprallte. Nur drei Minuten später scheiterte Ramani einmal mehr am souveränenGästekeeper.

Auch in den zweiten 45 Minuten zeigte Grenchen zu wenig Durchschlagskraft und Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Torchancenwaren mehrfach auszumachen. Nach 64 Minuten besassen die Platzherren die beste Möglichkeit, als Alimusaj rechts durchbrannte, Ramani in der Mitte mustergültig bediente, dieser aber aus kürzester Distanz den Torhüter anschoss. Auf der Gegenseite verpassten es in der 70. Minute gleich zwei Oensinger total freistehend vor Leuenberger eine Flanke zu verwerten. Ein schöner Weitschuss von Nastoski brachte in der 73. Minute auch nicht den gewünschten Grenchner Erfolg. Das Redzepi-Team führte zwar über die gesamten 90 Minuten Regie in dieser Partie,musste sich aber schlussendich auch glücklich schätzen, dass man in der Schlussphase nicht doch noch einen „Sonntagsschuss“ kassierte.

Auch wenn der FCG nach fünf Runden mit elf Zählern unbezwungen bleibt, so ist doch dieses torlose Remis gegen einen eher bescheidenenGegner als Dämpfer zu werten, zumal die  Tormaschinerie der Einheimischen für einmal ins Stocken geraten ist. dmb